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Elektrische Zahnbürsten: Teuerste mangelhaft

Stiftung Warentest hat elektrische Zahnbürsten getestet. Ausgerechnet die Teuerste versagte auf ganzer Linie. Wie viel muss man für eine gute Bürste tatsächlich ausgeben?

02.03.2016 10:00 | 0:50 Min | © Stiftung Warentest

Qualität vor gutem Aussehen

Gutes Aussehen allein reicht offenbar nicht. Stiftung Warentest hat acht aktuelle elektrische Zahnbürsten getestet – im Preissegment von 5,80 Euro bis 169 Euro. Geprüft wurden neben der Zahnreinigung auch die Handhabung und Umwelteigenschaften. Das Ergebnis: Ausgerechnet das teuerste Modell versagte auf ganzer Linie.

Das Designermodell unter den elektrischen Zahnbürsten, die Foreo Issa (169 Euro), bekam in der Gesamtwertung nur Note 5,5. Die Bürste mit innovativem Silikonbezug in stylishen Farben entfernt Zahnbeläge nur schlecht. Auch das Anschließen über das Ladekabel erwies sich als schwierig. Zudem ist die Elektro-Zahnbürste mit einem Preis von fast 170 Euro (übrigens die teuerste Zahnbürste im Test) ganz schön happig. Selbst die Ersatzbürsten sind mit ca. 20 Euro extrem teuer.

Testsieger unter den elektrischen Zahnbürsten

Testsieger war die rund 60 Euro günstigere Braun Oral B Pro 6000 Smart Series (110 Euro). Für die Zahnreinigung gab’s die Note „Sehr gut“ und auch die Ersatzbürsten sind mit rund 4 Euro deutlich preisgünstiger als bei dem Designermodell. Auch gut: die Extras, die die Zahnputzgewohnheiten verbessern sollen (z. B. gibt die Bürste ein Lichtsignal, wenn man zu fest aufdrückt). Insgesamt reichte es damit für die Bestnote 1,7.

Aber auch schon für 5,80 Euro gibt es gute Zahnbürsten, sagt Stiftung Warentest. Die Batteriebetriebene Dental Source Total Power verlor nur hauchdünn gegen den Testsieger.  

Elektrische Zahnbürsten unterscheiden sich zunächst einmal in der Bürstenform und in der Technologie. Über die Zahnreinigungsqualität lassen sich allerdings keine allgemeinen Aussagen machen. Bei jeder Technologie gibt es gute und schlechte Modelle. Auch bei der Bürstenform - ob rund oder länglich - kommt es in erster Linie auf die eigenen Vorlieben an.

In Sachen Technologie unterscheidet man zwischen Schall-, Ultraschall- und einfachen rotierenden Zahnbürsten. Bei den klassischen Modelle dreht sich der runde Bürstenkopf schnell nach links und rechts (man nennt diese Bewegung oszillierend-rotierend). Diese Bürsten reinigen zwar gründlich, müssen aber fester auf den Zahn aufgedrückt werden. Anders bei elektrischen Zahnbürsten, die mit Schall- und Ultraschall-Technik arbeiten. Diese sollen durch die erzeugten Luftschwingungen sogar die Zahnzwischenräume erreichen können. Zahnbürsten, die mit dieser Technologie arbeiten, sind allerdings auch teurer als die klassischen rotierenden Modelle.

Auch zu beachten beim Kauf: die Folgekosten. Arbeitet die Zahnbürste mit Akku oder Batterie? Wie teuer sind die Ersatzbürsten?    

Fazit: Gute elektrische Zahnbürsten gibt es schon für kleines Geld. Beim Kauf zählen aber vor allem auch die persönlichen Vorlieben.

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Die ausführlichen Ergebnisse zum Test sehen Sie  hier .

Weitere Tests von Stiftung Warentest finden Sie auf  www.test.de

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