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Energiesparlampen im Test

Von "sehr gut" bis "mangelhaft" reichen die Ergebnisse, die die Stiftung Warentest bei der Untersuchung von 20 stromsparenden Nachfolgern der 60-Watt-Glühbirne ermittelt hat. Auf den Prüfstand standen sowohl LED-Lampen sowie Kompaktleuchtstofflampen und Halogenlampen. Welche der sparsamen Leuchten ein echtes Highlight und eine gute Alternative zur 60-Watt-Birne sind und welche Sparlampen das Schlusslicht bildeten, seht ihr hier.

17.12.2012 17:15 | 1:54 Min |

Bye bye Glühbirne

Die gute alte Glühbirne hat ausgedient. Seit dem 1. September 2011 darf kein europäisches Land mehr 60-Watt-Glühlampen herstellen oder vertreiben. In den nächsten Jahren sollen die restlichen Glühbirnen-Modelle, wie die 40- und 25-Watt-Birne, folgen. Aus dem Grund hat Stiftung Warentest nun Alternativ-Leuchten unter die Lupe genommen.

20 Energiesparlampen als Ersatz zur ausgedienten 60-Watt-Glühbirne traten im Test der unabhängigen Verbraucherorganisation gegeneinander an. Die drei LED-, drei Halogen- und 14 Kompaktleuchtstofflampen wurden u.a. auf ihre Langlebigkeit, ihre Helligkeit sowie auf ihre 'Lichtausbeute' hin geprüft.

Das Testergebnis viel ziemlich unterschiedlich aus: Von "sehr gut" bis "mangelhaft" reichten die Noten. 

Teure LED-Lampen sind Testsieger

Strahlender Sieger unter den von Stiftung Warentest geprüften Energiesparlampen sind die teuren LED-Leuchten aus dem Hause Philips und Osram, die als einzige ein "Sehr Gut" bekamen. Sie überzeugten sowohl in Sachen Langlebigkeit, Helligkeit und vor allem hinsichtlich der 'Lichtausbeute' (LED-Lampen sparen noch mehr Strom als Energiesparlampen, nämlich rund 80 Prozent im Vergleich zur traditionellen Glühbirne). Mit einem Stückpreis von 40 Euro und mehr sind die Leuchtdioden allerdings auch richtig teuer und lohnen sich daher nur dort, wo sie oft und lange eingeschaltet werden und so die Stromkosten merklich senken.

Preiswerte Alternativen zu den LEDs sind gute Kompaktleuchtstofflampen, von denen fünf Leuchten von der Stiftung Warentest immerhin noch mit einem "Gut" bewertet wurden.

Weil sie vergleichsweise viel Energie verbrauchen, bekamen die Halogenglühlampen von den Warentestern allesamt nur ein "Ausreichend". Für zwei Produkte reichte es sogar nur für ein "Mangelhaft", da sie nicht nur viel Energie verbrauchten, sondern zudem schlichtweg zu dunkel waren (Biolex LED-Lampe und die Müller-Licht Mini Spiral Kompaktleuchtstofflampe).

Darauf sollte man beim Sparlampen-Kauf achten

Trotz aller Vorbehalte gegen die Energiesparlampe, sie spart tatsächlich bares Geld. Eine dreiköpfige Familie kann durch den Einsatz des Glühbirnen-Nachfolgers rund 150 Euro im Jahr an Stromkosten sparen. Bei Singles sind es immerhin noch etwa 60 Euro.

Die Leistung der Energiesparlampe wird übrigens nicht wie bei der herkömmlichen Glühbirne in Watt, sondern in Lumen angegeben. Wer mit den Angaben Probleme hat, kann sich mit einer einfachen Rechenformel behelfen: Einfach die benötigte Watt-Zahl mit zehn multiplizieren und man erhält die adäquate Lumen-Zahl.   

Für Orte, an denen sofort nach dem Einschalten die volle Helligkeit benötigt wird, wie etwa in Treppenhäusern, sind Sparlampen mit Schnellstartfunktion zu empfehlen (Angaben dazu finden sich auf der Verpackung).  

Vorsicht: Auch wenn laut dem Umweltbundesamt bei der geringen Menge an austretendem Quecksilber einer zerbrochenen Energiesparlampe keine gesundheitliche Gefahr besteht, wird empfohlen, den Raum zu verlassen und für mindestens 15 Minuten durchzulüften. Scherben sollten mit einem feuchten Tuch aufgesammelt werden.    

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Alle Ergebnisse:  Energiesparlampen im Test

Weitere Tests von Stiftung Warentest gibt es auf  www.test.de

     

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