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Kaffeevollautomaten im Vergleich

Die Kaffeevollautomaten im Test liefern zwar alle geschmackvollen Espresso und Cappuccino, doch die Preisunterschiede der Geräte sind enorm. Die Stiftung Warentest untersuchte zwölf vollautomatische Espressomaschinen zwischen ca. 600 und 1.700 Euro. Kritik gab es nur für zwei Geräte, die restlichen zehn schnitten erstaunlich gut ab. In früheren Tests hatten einige der Produkte noch zu viele Schadstoffe abgegeben. Das hat sich deutlich verbessert.

17.12.2012 17:15 | 3:45 Min |

Espressomaschinen: von preiswert bis teuer

Cappuccino, Espresso, Latte Macchiato - wer auf den Kaffeegenuss nicht verzichten will, muss tief in die Tasche greifen. 1,80 Euro bis über drei Euro verlangen Barista für einen Coffee-to-go. Da kann man das Geld doch gleich in die Anschaffung eines eigenen Kaffeevollautomaten stecken. Den Kaffeegenuss auf Knopfdruck lassen sich Verbraucher auch durchaus was kosten. Zwischen ein paar Hundert Euro und weit über 1.000 Euro liegen dann auch die zwölf Geräte, die die Stiftung Warentest auf Herz und Nieren bzw. auf Milchschaum und Kaffeebohne geprüft hat. Schmeckt man die enormen Preisunterschiede tatsächlich aus dem Kaffee raus? 

Guter Kaffee muss nicht teuer sein

Neben dem Geschmack von Espresso und Cappuccino testete die unabhängige Verbraucherorganisation Stiftung Warentest die zwölf Kaffeemaschinen auf ihre Funktionen, ihre Sensorik sowie auf etwaige Sicherheitsmängel und mögliche Schadstoffe. Das Ergebnis fiel rundum positiv aus: Zehn der Testprodukte wurden mit "Gut" bewertet, nur bei zweien waren kleinere Mängel zu beanstanden.

Den besten Cappuccino bereitete laut Stiftung Warentest die Jura Impressa C9 zu (Preis ca. 930 Euro). Beim Espresso konnten vor allem die Saeco Syntia (Preis ca. 750 Euro) und die De Longhi Intensa (Preis ca. 475 Euro) überzeugen. Einen guten Cappuccino als auch einen guten Espresso brüht die Melitta Caffeo Bistro auf Knopfdruck.

Der Test beweist: Guter Kaffee muss nicht unbedingt teuer sein. Einfache Automaten gibt es schon für ein paar Hundert Euro. Wer es jedoch bequemer und vielseitiger mag, muss schon tiefer in die Tasche greifen - bei Geräten für um die 1.000 Euro gibt's den Milchschaum dafür aber auf Knopfdruck. 

Tipps für den Kaffeevollautomaten-Kauf

Lässt sich das Gerät einfach bedienen und reinigen, lassen sich gleichzeitig zwei Tassen Kaffee zubereiten und vor allem wie schmeckt der Kaffee? Diese Kriterien sollten Kunden vor dem Kauf eines Kaffeevollautomaten unbedingt beachten bzw. ausprobieren, raten die Experten von Stiftung Warentest.

Was man außerdem vor der Anschaffung eines Espresso- oder Kaffeevollautomaten wissen sollte: Sowohl die Handhabung als auch die Wartung der Geräte ist sehr aufwändig. Ob Wassertank füllen, Kaffeebohnen ersetzen oder Auffangbehälter leeren - täglich fallen viele Handgriffe an. Selbst wenn viele Reinigungsvorgänge bei neuen Maschinen mittlerweile ganz automatisch ablaufen, bleiben die Kosten für Entkalker, Ersatzteile und Co. beim Verbraucher hängen.

Wem das zu viel (finanzieller) Aufwand ist, brüht sich seinen Cappuccino und Espresso dann lieber auch weiterhin ganz altmodisch von Hand auf.

      

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Alle Ergebnisse:  Kaffeevollautomaten im Vergleich

Weitere Tests von Stiftung Warentest gibt es auf  www.test.de

          

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