Sommer


Tipps zur Bierkühlung

Sommer
7:20 / 31.05.2012 10:00 , © SAT.1

Ratgeber

Sommer, Sonne, Badesee – was gibt es besseres, als einen Tag am See zu verbringen. Dazu noch ein kühles Bier – perfekt. Genau hier fängt das Problem an: Die Hitze macht vor Dosenbier nicht halt, das Getränk ist warm und ungenießbar. Doch wie setzt Bierkühlung ein, wenn weit und breit kein Kühlschrank in der Nähe ist?

Bierkühlung im See

Es ist eine weitverbreitete Meinung, dass Bier im kalten See auch wieder kühl und spritzig wird. Also ab damit in den Badesee! Doch wenn der selbst Badewannen-Temperatur hat, kann man lange auf den gewünschten Effekt, die Bierkühlung, warten.

Bierkühlung durch Eisspray oder flüssigen Stickstoff

Was bei einer Prellung hilft, kann bei dem Vorsatz Bierkühlung nicht falsch sein? Von wegen! Durch Eisspray wird zwar das Äußere der Bierdose etwas kälter, der Inhalt bleibt jedoch warm. Einziger positiver Effekt für den Biertrinker: die Lippen werden beim Trinken gekühlt. Ebenfalls wenig Erfolg verspricht Bierkühlung mit flüssigem Stickstoff. Obwohl Stickstoff der Dose Verdampfungswärme entzieht und sie schnell auf acht Grad runterkühlt, ist Bierkühlung mit dieser Methode nicht empfehlenswert. Es sei denn, man steht auf schales Bier: Nach kurzer Zeit friert teilweise  das Wasser in der Dose, die Kohlensäure sammelt sich unter dem Verschluss und entweicht beim Öffnen. 

Bierkühlung mit herkömmlichen Hilfsmitteln

Man nehme ein dunkles, nasses Handtuch, wickle dieses mehrmals um die Bierdose und lege das Paket in die Sonne. Durch die Verdunstung im Handtuch entsteht Kälte. Sobald die äußere Schicht trocken ist, müsste auch das Bier im Inneren genießbar sein. Der Trick mit dem nassen Handtuch funktioniert, jedoch nicht ausreichend. Das Bier ist zwar etwas kühler, doch lange nicht kalt genug. Dagegen funktioniert Bierkühlung mit der klassischen Variante, der Kühlbox, schon besser. Das dauert zwar lange, etwa drei Stunden, dafür ist das flüssige Gold kühl und frisch. Doch es geht noch besser.

Bierkühlung ohne Eis und Strom

Wer ein kaltes Bier am See will, der muss erst mal schleppen. Das selbstkühlende Fass ist nicht unbedingt handlich. Dafür funktioniert Bierkühlung mit diesem Kühlsystem ganz ohne Eis oder Strom. Hebel umlegen und die Bierkühlung beginnt. Nach 40 Minuten kommt angenehm temperiertes Bier aus dem Hahn. Mit gefrorenem Kohlendioxyd, auch Trockeneis genannt, funktioniert Bierkühlung noch schneller. Nach nur acht Minuten liegt die Temperatur des Dosenbiers knapp unter acht Grad. Problem: Trockeneis hat nicht jeder immer griffbereit. 

Bierkühlung mit dem Tinchilla

Noch schneller klappt Bierkühlung mit dem Tinchilla. Tin… - bitte was? Der Tinchilla ist ein Expresskühler für Bier. In nur wenigen Sekunden bringt die Wundermaschine Bier auf eine annehmbare Temperatur. Was man für diese Manier der Bierkühlung braucht: einen Dosenkühler (Tinchilla), Eiswürfel und Batterien. Für rund sieben Euro ist Bierkühlung auf diese Art und Weise darüber hinaus sehr preiswert.  Na dann, Prost!

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