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Übernachten mal anders: Verrückte Hotels

In einem gewöhnlichen Bett übernachten kann jeder. In einem Koffer, in einer Zelle oder sogar an der Decke nächtigen, das ist etwas Besonderes. In Deutschlands verrücktesten Hotels ist es möglich! Wir stellen drei der Unterkünfte vor.

20.09.2012 10:00 | 5:27 Min | © SAT.1

Verrückte Hotels: Eine Nacht im Koffer

Übernachten im Miniaturformat ist in einem kleinen, sehr liebevoll aufgebauten Hotel in Sachsen möglich. In Lunzenau liegt das Koffer-Hotel von Matthias Lehmann. Mit Freunden hat er es selbst entworfen und gebaut. Wer hier für 15 Euro eine Übernachtung bucht, kann in einem von zwei winzigen Koffern übernachten. Seit acht Jahren mieten Urlauber bereits eines  der Koffer-Zimmer, vor zwei Jahren kam ein zweiter Koffer hinzu. Auf vier Quadratmetern findet sich hier ein komplett eingerichtetes Zimmer inklusive Toilette und kleinem Waschbecken. Besonders schön: Echte Bahnutensilien, wie zum Beispiel ein Koffer-Schließfach schmücken die Zimmerchen. Eine Dusche gibt es nicht, wer sich ausgiebig waschen möchte, muss mit einer kalten Außendusche Vorlieb nehmen – kein Wunder also, dass die Unterkunft nur in den Sommermonaten geöffnet ist. Wem die Nacht im Koffer gefallen hat, der kann sich an den Wänden und Möbeln des Koffers mit einem Gruß verewigen. Neben den Koffern gehört zum kleinen Privat-Bahnhof Groß-Mützenau außerdem eine Kneipe mit Mützensammlung und ein Bahnhofsmuseum.  

Verrückte Hotels: Camper in einer Fabrikhalle

Campen einmal anders ist im „Hüttenpalast“ von Silke Lorenzen und Sarah Vollmer im Berliner Stadtteil Neukölln möglich. In einer alten Fabrikhalle haben die beiden Frauen drei Wohnmobile und drei kleine Hütten installiert, die zur gemütlichen Übernachtung einladen. Badezimmer gibt es in den kleinen Unterkünften nicht, stattdessen stehen in der Halle Gemeinschaftsduschen bereit. Eine Übernachtung inklusive kleinem Frühstück kostet 45 Euro. Ein Tipp für all die Gäste, die am Morgen ihr Frühstück suchen: Es hängt in der Halle in einem kleinen Bäumchen!

Verrückte Hotels: Gut gebettet in einer Zelle

Verrückter geht es wohl kaum: Im „Propeller Island“ in Berlin ist jedes der 30 Zimmer ein wirklich ausgefallenes Unikat. Wer die Nacht in einem Käfig verbringen möchte, kann hier das Zimmer „Two Lions“ buchen, wer sich gern selbst im Blick hat, für den könnte das Spiegelzimmer genau das Richtige sein. Zu den sehr skurrilen Zimmern gehört unter anderem das Hotelzimmer „Upside Down“. Hier ist im wahrsten Sinne des Wortes alles auf den Kopf gestellt. Das eigentliche Zimmer schwebt über dem Kopf der Gäste, ihr Bett ist unter der Decke versteckt. Eine Nacht in dem Berliner Hotel kostet je nach Zimmer zwischen 79 und 190 Euro. 

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