Karibik Reisen – Luxus Feeling unter Palmen

Im Zeitalter der Globetrotter und digitaler Nomaden sind Fernreisen so beliebt wie nie. Mit dem Flugzeug mehrere Stunden über den Wolken in Richtung einer fremden und neuen Kultur zu reisen, ist mehr als eine Möglichkeit, dem Alltag zu entfliehen. Große Ziele, die Fernreisende immer wieder gerne besuchen, sind Thailand, Südafrika und auch Neuseeland. Ungeschlagen an der Spitze begehrter Ziele in der Ferne steht jedoch die Karibik. Wer das tropische Paradies näher kennenlernen möchte, sollte sich jedoch vorab genau informieren.

Palmen-Strand
Punta Cana in der Dominikanischen Republik bietet traumhafte Palmenstrände. © DEZALB (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Die Wahl des Ziels: Karibische Vielfalt

Karibik ist nicht gleich Karibik. Genau wie auch die Natur Deutschlands mit den Gegensätzen Wattenmeer und Alpen zeigen sich die vielen verschiedenen Karibikinseln in ganz unterschiedlichem Gewand. Weiße Strände, Palmen und perfekte Tauchspots finden Reisende in der Karibik jedoch überall. Dennoch lohnt sich ein Blick auf einige Destinationen, um den individuellen Favoriten ausdeuten zu können.

Ein Tipp für alle Urlauber, die sich das pure Karibik-Gefühl gönnen möchten, sind die Britischen Jungferninseln. Lange Sandstrände, die wie Puderzucker in der Sonne glänzen, wechseln sich mit dichten Wäldern ab. Umrahmt vom türkis schimmernden Meer sind die Jungferninseln vor allem für Taucher und Schnorchler eine Offenbarung. Rund sechzig Inseln und ihre zugehörigen Riffe bieten ausreichend Gelegenheit, die Unterwasserwelt zu erkunden. Interessant sind auch Ausflüge mit dem Surfbrett zu einer der rund 21 unbewohnten Inseln der Gruppe. Hier finden Urlauber magische Ruhe abseits touristischen Trubels.

Doch auch die Dominikanische Republik muss sich angesichts ihrer natürlichen Vielfalt nicht verstecken. Wer Sandstrände und karibisches Flair sucht, wird in Punta Cana oder Samana besonders glücklich. Die Wassertemperaturen laden hier an 365 Tagen rund um das Jahr zum Tauchen und Baden ein. Das Besondere an der „Dom Rep“ ist jedoch auch ihr Hinterland. Auf der Suche nach Abwechslung und Abenteuer-Feeling zieht es Reisende in Nationalparks wie den „Parque National Del Este“. Auf ganzen 400 Quadratkilometern sind hier geführte Wanderungen durch Mangrovenwälder, Pausen an verlassenen Stränden und Erkundungstouren durch Höhlen eine willkommene Abwechslung zum Relaxen am Pool.

Reisende, die nicht nur karibische Natur erleben, sondern auch in die Kultur vor Ort eintauchen möchten, sollten Kuba ins Auge fassen. Mit Städten wie Havanna und Trinidad bietet Kuba zahlreiche Möglichkeiten, Museen, Parks und Monumente zu besichtigen. Als Geheimtipp für Kultur-Fans gilt das „Museo de la Revolución“ in Havanna mit seinem Che-Guevara Diorama. Wer danach noch Zeit hat, wagt einen kurzen Spaziergang zu den Festungsanlagen Havannas und genießt den Ausblick.

Nach einem Bummel durch Trinidad mit seinen Häusern im Kolonialstil lohnt sich auch ein Ausflug in die Hügellandschaft „Topes del Collantes“. Hier nehmen Urlauber an Führungen durch Kaffeeplantagen teil. Und soll es doch einfach nur Strand-Feeling pur sein, locken der „Playa Guardalavaca“, der „Playa Caletones“ und der „Playa Jibacoa“ als Hot Spots mit Geheimtipp-Faktor.

Der richtige Zeitpunkt für den Karibik Trip

Cocktail-Meer
Das schönste Wetter genießen Urlauber zwischen November und April. (Quelle: Mariamichelle (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Selbstverständlich hat die Karibik noch weitere interessante Ziele zu bieten. Jamaika, Puerto Rico, St. Martin und auch Curacao sind echte Touristenmagneten. Ist die Wahl auf ein bestimmtes Gebiet gefallen und steht die Buchung der Reise kurz bevor, ist ein Blick auf das Klima der Karibik jedoch unverzichtbar. Nicht jede Zeit des Jahres eignet sich gleichermaßen gut für den Karibik-Urlaub, denn starke Regenfälle und Wirbelstürme häufen sich vor allem zwischen Mai und Oktober. Auch nix-wie-weg.de empfiehlt daher die Planung der Reise zwischen November und April. Wer sich gutes Wetter und nur leichten Wind wünscht, wird während dieser Zeit besonders glücklich.

Doch auch abseits der empfohlenen Reisezeit können die Karibikinseln das passende Ziel sein. Da die Regenfälle zwar heftig, dafür jedoch meist kurz sind, bleibt auch zwischen Mai und Oktober genügend Zeit für Aktivitäten außerhalb des Hotelzimmers. Wer eine Karibikreise während der Regenzeit bucht, sollte sich dennoch auf schlechteres Wetter vorbereiten, profitiert dann jedoch von günstigeren Hotelpreisen und deutlich leereren Städten und Stränden. Gerade Ruhesuchende nehmen Sturm und Regen daher bereitwillig in Kauf, wenn es um Karibik-Trips geht.

Allgemeine Tipps rund um Reisen in die Karibik

Nach der Buchung der eigenen Karibik Reise sollten sich künftige Urlauber zusätzlich vorbereiten. Nicht nur ein Shopping-Trip für neue Bikinis, Bermudas und Flip Flip Flops steht an, sondern auch ein Check des eigenen Impfstatus.

So empfiehlt das Auswärtige Amt für Reisen in die Dominikanische Republik, Kuba und andere Reiseziele in der Karibik, zusätzlich zu den ohnehin geltenden Impfvorschriften auch einen Schutz gegen Hepatitis A und bei längeren Aufenthalten Impfungen gegen Typhus, Tollwut und teilweise auch Cholera. Ein Blick auf die individuellen Länderinformationen des Auswärtigen Amtes einige Wochen vor der Reise lohnt sich auch in Bezug auf neuere Erkrankungen wie das Zika Virus. Als Schutz vor Krankheiten, die durch Stechmücken übertragen werden, sollten Urlauber außerdem ein Mückenschutzmittel speziell für tropische Gefilde einpacken.

Stadt-Autos
In der Dämmerung und während der Nacht ist auch in der Karibik besondere Vorsicht angebracht. (Quelle: dwoodsi (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Die Kommunikation in der Karibik ist stets freundlich und angenehm. Spezielle Fremdsprachenkenntnisse braucht es nicht, denn die Englisch- oder auch Spanischkenntnisse aus der Schulzeit genügen überall. Weniger unkompliziert als die Sprache ist jedoch die Stromversorgung in der Karibik. Da die Stromspannung und die Steckdosen auf den karibischen Inseln sehr unterschiedlich sein können, lohnt sich der Kauf eines Universal-Adapters und eines speziellen Konverters.

Da bei Reisen in die Karibik eine nicht unbeträchtliche Zeitverschiebung von fünf bis sechs Stunden eingeplant werden muss, ist auch ein Jetlag nicht selten. Urlauber sollten ihren Schlafrhythmus am besten schon vor der Reise anpassen und sich vor Ort langsam eingewöhnen. Weitere Tipps gegen Jetlag hat meine-gesundheit.de zusammengefasst.

Zu guter Letzt ist auch die Kriminalität ein Punkt, der nicht vergessen werden sollte. Vor allem in den größeren Städten und dort, wo sich viele Menschen an einem Ort befinden, sind Kleinkriminelle wie Taschendiebe auf der Suche nach unvorsichtigen Opfern. Wer unterwegs ist, sollte das eigene Geld daher gut versteckt aufbewahren und auch keine teuren Kameras oder Schmuckstücke offensichtlich präsentieren. Touren durch Städte und Ortschaften nach Einbruch der Dunkelheit sollten vorsichtige Reisende besser nicht unternehmen. Steht während der Reise ein Mietwagen zur Verfügung, sollten auch hier keine Taschen oder Wertgegenstände sichtbar im Wagen liegengelassen werden. Beachten Urlauber diese Sicherheitshinweise, können auch Sightseeingtouren durch touristische Ballungsgebiete entspannt geplant werden.

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