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Urlaubstipps 2016: Was Sie in Italien und Co. beachten sollten

Andere Länder, andere Sitten – das gilt auch im Urlaub. Ein paar Urlaubstipps kommen da für den Urlaub 2016 nicht ungelegen, wenn Sie Ihre Gastgeber nicht beleidigen wollen. Im schlimmsten Fall kommen auf Urlauber nicht nur Geldstrafen zu, auch ein Aufenthalt im Gefängnis kann die Folge sein. Erfahren Sie mehr im SAT.1 Ratgeber.

01.07.2014 10:00 | 4:00 Min | © Sat.1

Italien: Respekt für die Kulturdenkmäler

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Auf der spanischen Treppe in Rom ist Essen unerwünscht. Füllen Sie sich den Magen lieber in einem naheliegenden Restaurant mit Blick auf das Bauwerk. © pixabay

In Bella Italia herrscht das Dolce Vita: Es locken wunderschöne Kulturdenkmäler und kulinarische Köstlichkeiten. Doch Achtung: Verbinden sollten Sie die beiden Dinge nicht. Einer der Urlaubstipps für  Italien : Das Essen an Kulturdenkmälern empfinden die Italiener als respektlos. Wenn Sie auf der spanischen Treppe in Rom Bruschetta oder Ähnliches verdrücken, kann das eine Strafe von 200 Euro nach sich ziehen. Doch SAT.1-Reiseexpertin Nina Heinemann kann etwas beruhigen: Die Ordnungspolizei lässt mit sich reden. Allerdings sollten Sie nicht gerade einen Picknickkorb ausbreiten. An den Stränden sind den Behörden hingegen Massagen ein Dorn im Auge. In einem Ort in Ligurien muss zwar nur der unangemeldete Masseur Strafe zahlen, doch einer Standpauke kann auch der Urlauber meist nicht entgehen.

Urlaubstipps für Spanien: Imagewandel für Mallorca

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In Barcelona sollten Urlauber nicht in Badekleidung flanieren. Das kann bis zu 200 Euro kosten. © detailblick-foto - Fotolia

Auch die Spanier wünschen sich 2016 etwas mehr Respekt von den Urlaubern. Dazu gehört, dass Badeklamotten in der Stadt verboten sind. Ein schneller Gang zum Strand, der durch die Stadt führt, kann eine echte Kostenfalle bedeuten, vor der Sie die passenden Urlaubstipps bewahrt hätten. Schlägt das leicht bekleidete Vergnügen in Palma de Mallorca mit nur 50 Euro zu Buche, sind in  Barcelona , der Hauptstadt Kataloniens, schon 120 Euro zu berappen. Wer hier ganz blankzieht, kann sich von 500 Euro aus der Reisekasse verabschieden. Auch die hemmungslosen Saufgelage der Touris sind nicht gerne gesehen: 50 bis 200 Euro Strafe setzen die Insulaner für die Menschen aus, die Alkohol in der Öffentlichkeit trinken. So soll das Image Mallorcas aufpoliert werden.

Türkei und Ägypten: Finger weg von Muscheln

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Muscheln wie Sand am Meer. Auch wenn, wie hier in Izmir, genug für alle da scheint, dürfen die Gehäuse nicht eingesteckt werden. © pixabay

Jeder kennt das: Nach dem traumhaften Urlaub möchten Sie am liebsten ein paar Erinnerungen mitnehmen. Außer Schnäppchen am Basar sind auch hübsche Muscheln und Steine vom Traumstrand im  Gepäck  zu finden. Das kann aber gerade in der Türkei oder Ägypten teuer werden. Muscheln, Steine und selbst der Sand gelten hier als Kulturschätze, die das Land nicht verlassen dürfen. Je nach Wert der eingesteckten Gegenstände können Strafen von bis zu 500 Euro eingefordert werden. Selbst ein Tag Gefängnis können Sie sich so einhandeln – mit den richtigen Urlaubstipps bleiben Sie allerdings verschont.

Südkorea und Japan: Niesen nicht erwünscht

In  Ostasien  ist der Kampf mit der Etikette eine Herausforderung. Dort sollten Sie sich schon vor dem Urlaub mit Urlaubstipps eindecken: Niesen ist in Südkorea und Japan nämlich ein absolutes No-Go und ist ähnlich unhöflich wie Rülpsen in Deutschland. Also unterdrücken oder schnell das stille Örtchen aufsuchen. Ein Taschentuch macht das Ganze in Japan übrigens noch schlimmer. Also erst mal hochziehen und in der Einsamkeit darum kümmern.

Fazit: Eigentlich ganz selbstverständlich, aber vor einem Auslandsbesuch sollten sich Urlauber über Sitten und Gebräuche des Landes informieren. Ohne die nötigen Urlaubstipps können Sie ansonsten schnell unwissentlich in eine Kostenfalle oder Schwierigkeiten geraten. 

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