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Autofahrer im Urlaub - die Fallen in Frankreich

Im Urlaub im Ausland drohen jede Menge Fallen: Tempolimits, unbekannte Verkehrsschilder, Sprachprobleme beim Bezahlen von Knöllchen. Unser Ratgeber klärt auf, worauf Autofahrer in ihrem Urlaub in Frankreich achten sollten.

01.07.2011 17:30 | 7:02 Min | © SAT.1

Falle für Autofahrer Nr. 1: Radarkontrollen

Kaum überquert man die Landesgrenze, erwarten den Autofahrer schon die ersten Schilder und Tempolimits. Doch wie schnell darf man auf französischen Autobahnen eigentlich fahren? Normalerweise liegt die Geschwindigkeitsbegrenzung bei 130 km/h, bei Regen 110 km/h. Wer den Führerschein noch keine zwei Jahre hat, darf auch bei Sonnenschein nur 110 Stundenkilometer fahren und bei Regen sogar nur noch 90 km/h. In der Stadt gilt das Tempolimit 50 km/h. Wer zu schnell fährt, kann mit einem Bußgeld von 90 Euro rechnen, im schlimmsten Fall mit bis zu 1.500 Euro. Bei festen Blitzern gibt es vorher jedoch meistens ein Schild, das auf den Blitzer hinweist.

Falle für Autofahrer Nr. 2: Ärger mit dem Knöllchen

Seit 2011 werden Strafzettel aus dem Ausland auch in Deutschland eingetrieben. Deshalb sollte man nicht lange zögern und die Strafe gleich bezahlen. Die Frage ist nur: Wie? Zwei Möglichkeiten gibt es: mit einem Check oder einer besonderen Wertmarke. Die Wertmarken kann der Autofahrer in Frankreich in Tabakläden erstehen. Sie werden direkt auf das Knöllchen geklebt, dazu noch eine Briefmarke und ab damit in den Briefkasten. Wer diese Prozedur nicht kennt, bekommt das Knöllchen nach Hause zugeschickt, was dann erheblich teurer werden kann.

Falle für Autofahrer Nr. 3: Zebrastreifen

Hält man als deutscher Autofahrer in Frankreich am Zebrastreifen, muss man mit einem Auffahrunfall rechnen. Zwar bedeutet ein Zebrastreifen in Frankreich wie in Deutschland, dass der Fußgänger Vorrang hat. Diese Tatsache wird jedoch von den französischen Autofahrern gerne ignoriert. Als Autofahrer in Frankreich sollte man vor einem Zebrastreifen also besser nach vorne und nach hinten schauen.

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