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Skurril: Das lassen Hotelgäste mitgehen

Acht Prozent der Deutschen haben im Hotel schon mal was mitgehen lassen, das ergab eine aktuelle Studie. Doch bei Hygieneartikel, Handtücher und Bademäntel bleibt es bei Weitem nicht …

12.04.2015 19:05 | 7:46 Min | © ProSieben

Das klauen deutsche Urlauber am häufigsten

Das Marktforschungsinstitut Keyfacts hat eine Online-Umfrage mit mehr als 5.800 deutschen Urlaubern durchgeführt. Danach stehen drei Dinge bei Hotelgästen auf der Diebesgut-Liste ganz weit oben:  

Platz 1: Hygieneartikel wie Shampoo, Cremes etc. (69 Prozent)

Platz 2: Schreibutensilien wie Stifte, Blöcke usw. (34 Prozent)

Platz 3: Handtücher (28 Prozent)

Was bei der Umfrage auffiel: Je höher die Sterne-Kategorie des Hotels, desto mehr wird geklaut. Für viele gehört das Mitgehenlassen von Shampoo, Creme und Co. zum Kavaliersdelikt. Ob Hotelklau wirklich so harmlos ist oder schon als Straftat gilt, erfahren Sie in unserem Clip.

Diebische Vorlieben nach Nationalität

Anders als der deutsche Urlauber, der es auf Kosmetikartikel, Handtücher und Schreibgeräte  abgesehen hat, ginge es bei Österreichern genussorientierter zu, sagt Dr. Tassilo Keilmann vom Hotel " Wellness Heaven ". Laut der Studie, bei der über 700 Hoteliers befragt wurden, stünden Geschirr und Kaffeemaschinen weit oben auf der Diebstahlsskala.

Italiener bevorzugten dagegen Weingläser, bei Schweizern rangiere der Föhn oben im Ranking der beliebtesten Hotel-Souvenirs. Bei Franzosen ginge es da schon spektakulärer zu: Ganze Fernsehgeräte und Fernbedienungen würden von dieser Nation laut der "Wellness Heaven"-Studie am häufigsten entwendet.

Ganz bescheiden und praktisch sind dagegen die Holländer: Glühbirnen und Klopapier zählen zu ihren favorisierten Hotel-Souvenirs.

Es geht aber auch ein paar Nummern größer …

Die skurrilsten Diebesgüter

So wurde etwa ein Mann in einem französischen Hotel dabei erwischt, wie er einen ausgestopften Wildschweinkopf von der Wand montierte und wegschleppen wollte. Ein Brite stand dagegen weniger auf Wild als auf Nummern: Er schraubte einfach die Nummer von seiner Zimmertür ab.

Der wohl spektakulärste Hotel-Beutezug ereignete sich jedoch in Italien. Ein Hotelier des betroffenen Hotels: „Als ich einmal durch die Lobby lief, fiel mir auf, dass irgendetwas fehlte. Kurz darauf erfuhr ich, dass drei unbekannte Männer in Overalls das große Piano abtransportiert hatten. Es tauchte natürlich nie wieder auf.“

Quelle: Wellness Heaven

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