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Sorglos in die Ferien mit einer Urlaubscheckliste

Wie ärgerlich! Da steht man kurz vor der Einreise in ein anderes Land und dann das: Der Personalausweis liegt noch zu Hause. Damit solche Szenarien nicht eintreffen, lohnt es sich, eine Urlaubscheckliste anzulegen.

23.07.2012 10:00 | 3:24 Min | © SAT.1

Eine Urlaubscheckliste entspannt

Der Urlaub ist häufig die schönste Zeit im Jahr. Damit alles ohne Zwischenfälle abläuft, lohnt es sich, eine Urlaubscheckliste mit allen wichtigen Themen anzulegen. Mit der Urlaubscheckliste ist man im besten Fall vor allen Eventualitäten gewappnet. Denn wer weiß schon immer aus dem Kopf, was ins Handgepäck darf und was in den Koffer? Was außerdem unbedingt in die Urlaubscheckliste muss: Informationen über die rechtliche Situation vor Ort. Hier geht es darum, zum Beispiel zu wissen, wie man sein Auto bei einer Autoreise ausstatten muss oder was zu tun ist, wenn man im Ausland ein Knöllchen bekommt. Ob innerhalb des Schengen-Raums ein Personalausweis auf die persönliche Urlaubscheckliste gesetzt werden muss, erklärt der Experte, Richter Alexander Hold. 

Urlaubscheckliste: Personalausweis sollte mit!

Das Schengener-Abkommen hat es ermöglicht, die Grenzen der EU sind offen. Aber bedeutet das auch, dass an diesen Grenzen kein Personalausweis mehr nötig ist? Oder muss er immer noch auf die Urlaubscheckliste? Rechtsexperte Alexander Hold weiß: Tatsächlich sind die Grenzkontrollen innerhalb des Schengen-Raums abgeschafft. Allerdings sollte der Ausweis oder Pass trotzdem auf die Urlaubscheckliste, denn es gibt noch immer Personenkontrollen. Im Landesinneren finden diese inzwischen sogar häufiger als früher statt, so der Rechtsexperte. 

Urlaubscheckliste: Verkehrsdelikte im Ausland missachten?

Sobald ein anderes Land angesteuert wird, sollte unbedingt das Wissen über die jeweilige Rechtsgrundlage auf der Urlaubscheckliste stehen. Gleich, ob es sich bei dem Ziel um ein Land innerhalb des Schengen-Raums oder außerhalb der EU handelt – vor allem, wenn man eine Autoreise plant. In Sachen Verkehrsdelikte gibt es innerhalb Europas ein spezielles Abkommen unter den Ländern: Grundsätzlich können Bußgelder aus anderen EU-Mitgliedsstaaten auch in Deutschland verfolgt werden.

Nur die Zahlungsaufforderung eines ausländischen Inkassounternehmens darf ignoriert werden. Besonders ist allerdings die Regelung in Österreich: Hier dürfen schon Bußgelder ab 25 Euro direkt vor Ort einkassiert werden. Was Autofahrer bei einem Knöllchen im Ausland hingegen nie zu befürchten haben, ist ein Eintrag in Flensburg.

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