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Winteranfang 2014: Beginn und Tipps bei Depressionen

Hallo Winter, Tschüss Schmuddelherbst!

Der Winteranfang 2014 ist am 22. Dezember - zumindest der kalendarische. Der eine freut sich über Ski- und Schlittenfahrten, bei anderen macht sich eine melancholische Stimmung breit - der Winterblues. Was Sie gegen depressive Verstimmungen machen können sowie Allgemeines zum Winteranfang, hier.

Winteranfang_Pixabay
© Pixabay.com

Winteranfang 2014

Der kalendarische Winteranfang 2014 ist wie immer kurz vor Weihnachten, diesmal am 22. Dezember. An diesem Tag erreicht die Sonne den tiefsten Punkt ihrer Jahresbahn. Wer dann arbeiten muss, hat schnell das Gefühl, als sei es gar nicht erst hell geworden: Morgens auf dem Weg zur Arbeit ist es dunkel und kalt, nachmittags geht man in derselben vertrauten Finsternis und Kälte heim. Die Sonne scheint jetzt nur noch knapp acht Stunden am Tag, doch gibt es auch Grund zur Freude: Nach der sogenannten Wintersonnenwende werden die Tage allmählich wieder länger. Neben dem kalendarischen Winteranfang gibt es noch den meteorologischen: Dieser ist vor allem für Meteorologen von Nutzen: Um Klimadaten besser zusammenfassen zu können, wurden die Jahreszeiten nach Kalendermonaten unterteilt. Daher beginnt der meteorologische Winter schon am 1. Dezember.

Bräuche zum Winteranfang

Dass es eine Wintersonnenwende gibt, war schon vor vielen tausend Jahren bekannt. So konnte bereits mit der alten Himmelsscheibe von Nebra, die über 3.600 Jahre alt ist, den Termin des kürzesten Tages im Jahr bestimmt werden. Viele Kulturen sahen die Wintersonnenwende gar als Grund zur Feier. Die Römer etwa zelebrierten an diesem Tag ihren Gott Saturn und die Germanen feierten das Julfest mit Feuern. Mit Beginn der Christianisierung wurden die heidnischen Bräuche in Mitteleuropa durch das Weihnachtsfest ersetzt.

Was tun bei Winterdepressionen?

Nicht allen Menschen ist am Winteranfang zum Feiern zumute. Grund hierfür ist unter anderem der Lichtmangel. Vielleicht kennen Sie das auch: Im Winter fühlen Sie sich allgemein schlapper und müder als zum Sommeranfang . Das ist normal, denn im Winter ist das Schlafbedürfnis größer. Geben Sie diesem Bedürfnis nach und gönnen Sie sich etwas mehr Schlaf und Ruhe. Wer in eine Winterdepression gleitet, weil die melancholischen Stimmungen überhand nehmen, sollte viel Zeit an der frischen Luft verbringen, denn natürliches Licht steigert das Wohlbefinden. Tipp: Gehen Sie ruhig auch mal bei schlechtem Wetter spazieren. Selbst wenn der Himmel grau ist, ist das Licht eine wahre Wohltat. Ein weiterer Vorteil: Wer sich viel bewegt, kann abends besser schlafen.

Andere Essgewohnheiten im Winter

Auch die Esspräferenzen sind je nach Jahreszeiten unterschiedlich. Während im Sommer eher leichte, proteinreiche Nahrung präferiert wird, ist das Essen im Winter oftmals deutlich kohlenhydratreicher: Winterplätzchen, Christstollen und Co. versüßen nicht nur die Winterzeit, sondern dienen ebenso als schnelle Energienahrung, die im Winter dringend vonnöten ist. Halten Sie sich bei Ihrem Ernährungsplan außerdem an saisonale Kost – so bleiben Sie rundum fit.

Winterausflug übers Wochenende

Für eine Erheiterung zum Winteranfang kann auch ein Wellnesswochenende  oder ein kurzer Last-Minute-Skiurlaub  sorgen. So kommen Sie einmal raus aus dem Alltag und können neue Energie tanken. Ob in der Sauna entspannen oder die Pisten auf dem Snowboard hinabdüsen – machen Sie das, was Ihnen gefällt, um den Winterblues wegzublasen.

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