Er gilt als das angestrebte Schönheitsideal bei Männern, der Frauen angeblich dahinschmelzen lässt: der Waschbrettbauch. Neben den optischen Vorzügen haben die Bauchmuskeln aber auch eine wichtige Funktion für Körper und Rücken.
Der Waschbrettbauch als Stütze
Der Waschbrettbauch besteht aus den beiden geraden Muskeln zwischen Brustbein und Schambein. Diese unterteilen sich jeweils in drei Pakete – daher der englische Ausdruck "Sixpack“. Im Grunde hat jeder einen Waschbrettbauch, jedoch versteckt er sich bei den meisten Menschen unter einer Fettschicht. Die Bauchmuskeln halten die inneren Organe an ihrem Platz und entlasten gleichzeitig die Wirbelsäule. Wenn die Muskeln aber zu wenig ausgebildet sind, rutschen die Organe nach vorne. Männer bekommen dann einen "Bierbauch“.
Durch Training zum Waschbrettbauch
Jeder kann sich einen Waschbrettbauch antrainieren. Dazu benötigt es aber langes, hartes Workout, das aus Fettabbau und Muskelaufbau besteht. Letzteres funktioniert am effektivsten mit Sit Ups. Dazu legt man sich auf den Rücken, hält die Beine in einem 90 Grad-Winkel und beugt den Oberkörper nach vorne. Um gleichzeitig Fett abzubauen, bedarf es der richtigen Ernährung, die aus wenig Kohlenhydraten (Nudeln, Brot, Kartoffeln) und aus viel Eiweiß (Fisch, Milchprodukte) besteht.
Der bequemere Weg zum Waschbrettbauch
Welchem Mann das aber zu anstrengend ist und einen gut gefüllten Geldbeutel hat, kann sich auch das Fett am Bauch operativ absaugen lassen oder dem Waschbrettbauch nachempfundene Muskelimplantate einsetzen lassen. Studien haben allerdings ergeben, dass Frauen weniger Wert auf einen Waschbrettbauch legen, sondern neben einem knackigen Po auf Humor und Charme.
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