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Warum feiern wir eigentlich Advent?

Advent - Bedeutung, Geschichte und Traditionen

Advent – Bedeutung, Geschichte und Traditionen der Adventszeit sind spannend und überraschend. Hier erfahren Sie mehr über die Bedeutung von Advent.

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Advent – Bedeutung, Geschichte und Traditionen

Wenn die Tage kürzer werden und das Jahr sich dem Ende zuneigt, beginnt die von uns allen so geliebte Adventszeit. Wir dekorieren unsere Häuser und stimmen uns auf das Weihnachtsfest ein, doch was ist die genaue Bedeutung und die Herkunft des Adventsfestes? Die Adventszeit ist eine Tradition, mit der wir alle groß geworden sind und mit der wir viele schöne Erinnerungen verbinden, doch woher stammt sie eigentlich?

Advent – Bedeutung in christlichen Religionen

Christen in aller Welt bereiten sich in dieser Zeit auf das Weihnachtsfest vor, an dem sie die Geburt von Jesus Christus feiern. Daher kommt auch der Name dieser Zeit. Aus dem lateinischen „Adventus Domini“, was Ankunft des Herrn bedeutet, wurde kurz Advent. Außerdem stellt die Adventszeit den Beginn des Kirchenjahres dar. Ihre heutige Form geht bis ins 7. Jahrhundert zurück, als Papst Gregor der Große die Zahl der Adventssonntage auf vier festgelegte.

Von der Fastenzeit zur Feierzeit Advent – Bedeutung und Wandel

Die Vorweihnachtszeit war ursprünglich eine Fastenzeit, in der es den Gläubigen untersagt war zu feiern oder zu tanzen. Die katholische Kirche hob dieses Fastengebot erst Anfang des 20. Jahrhunderts auf. Die Traditionen haben sich seitdem verändert und das gemeinsame Feiern und die Vorfreude auf Weihnachten sind wichtiger geworden. Wir basteln Weihnachtsschmuck, singen Lieder mit den Kindern und backen Plätzchen. Natürlich gehören auch die Suche nach den besten Geschenkideen und die sonstigen Planungen des Weihnachtsfestes heute dazu. Der von vielen eher scherzhaft beklagte Weihnachtsstress macht das folgende Zusammensein mit der Familie und die besinnlichen Tage oft noch schöner.

Stimmungsvoller Advent – Bedeutung und Geschichte von Kranz und Kalender

Der allseits beliebte Adventskranz mit seinen vier Kerzen, die wir Sonntag für Sonntag entzünden, scheint uns die typische Vorweihnachtstradition zu sein. Doch sie besteht noch gar nicht so lange. Denn erst im Jahr 1839 ließ ein Hamburger Theologe einen Adventskranz in einer Kindereinrichtung in Hamburg aufhängen und begründete damit diesen in ganz Deutschland beliebten Brauch. Auch unseren Adventskalender mit 24 Türchen gibt es erst seit Anfang des 20.Jahrhunderts. Zuerst fanden die Kinder hinter den Türchen meist bunte Bilder, die man zum Leuchten bringen konnte, indem man eine Kerze hinter den Kalender stellte. Später kam der mit Schokolade gefüllte Kalender hinzu. Die Advent-Bedeutung und -traditionen haben sich mit den Jahren verändert, doch eines ist zwischen Weihnachtsmarkt und Geschenkeinkaufsliste, zwischen Bratapfel und Glühwein erhalten geblieben: die gemeinsame Vorfreude auf das Weihnachtsfest.

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