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Adventskalender - verschönern den Advent

Adventskalender - kreative Bastelanleitungen und überraschende Füllungen verschönern die Tage im Advent. Entdecken Sie neue Ideen für Ihre Adventskalender.

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Adventskalender – vielleicht einer der schönsten Adventsbräuche

Die Geschichte der Adventskalender ist noch gar nicht so alt, aber heute ist der Adventskalender in der Vorweihnachtszeit aus unseren Wohnzimmern gar nicht mehr wegzudenken. Jedes Jahr warten die Kinder in der Nacht vor dem ersten Dezember ungeduldig darauf am kommenden Morgen endlich ihren Adventskalender zu sehen und natürlich das erste Türchen zu öffnen. Doch es waren nicht immer Türchen, denn den Adventskalender mit Türen gibt es erst seit 1920. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Tradition, die Tage bis zum Weihnachtsfest zu zählen. Am Anfang gab es sehr einfache Kalender, bei denen lediglich 24 Kreidestriche an Wand oder Tür gemalt wurden, von denen die Kinder jeden Tag einen wegwischen durften. Doch schon bald gab es Kalender mit bunten Bildern, Adventsuhren oder auch Adventskerzen, die man jeden Tag ein wenig weiter herunterbrennen ließ.

Ein buntes Motiv oder leckere Füllung an jedem Tag – vielfältige Adventskalender

Die bis heute beliebtesten Adventskalender, deren Türen jeden Tag eine kleine Überraschung preisgeben, entstanden zuerst nur als Bildkalender. Die Kinder fanden hinter jeder Tür ein buntes Weihnachtsmotiv, Sterne, Engel oder Kerzen. Erst nach dem 2. Weltkrieg wurden Adventskalender in großen Mengen verkauft und so fielen auch die Preise. Neben den Bildern gab es nun auch ein Stückchen Schokolade, als süße Füllung, so wie man es bis heute kennt. Der Fantasie der Hersteller sind heute allerdings keine Grenzen mehr gesetzt. So gibt es Kalender mit Figuren der unterschiedlichsten Art, mit Elektrobausätzen und Zauberkästen, oft mit Altersempfehlung oder sogar speziell für Erwachsene. 

Die etwas anderen Adventskalender

Neben vielen Bastelanleitungen für Adventskalender aus Tonpapier, Karton oder anderen Materialien gibt es auch solche Kalender, die durch ihre Originalität oder einfach durch ihre schiere Größe faszinieren. Der größte freistehende Adventskalender stand von 1997 bis 2012 auf dem Weihnnachtsmarkt in Leipzig, seine Türen waren drei Meter hoch. Es gibt auch ganze Hausfassaden, die in der Adventszeit zum mehrfarbigen Kalender gestaltet werden. So öffnet sich zum Beispiel täglich ein Fenster des Wiener Rathauses für die Besucher des Christkindlmarktes.

Adventskalender: Ein Spiel für Jung und Alt

Die wahrscheinlich fröhlichste Version des Adventkalenders ist der sogenannte lebendige Adventskalender. Eine Gruppe von Freunden, Kollegen oder Nachbarn verabredet sich und täglich schmückt eine andere Familie ihre Haustür oder auch ein Fenster in weihnachtlichem Dekor. Man lädt sich reihum ein und die Adventsfeiergruppe zieht so von Haus zu Haus. Der jeweilige Gastgeber sorgt für adventliche Leckereien, Tee und Glühwein, es wird geplaudert und gesungen – bis sich dann am 24. Dezember die letzte Tür im Adventskalender öffnet.

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