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Glühwein

Glühwein - gewürzter heißer Wein zur Weihnachtszeit

Glühwein - der gewürzte heiße Wein ist sehr beliebt und gehört zu jedem Weihnachtsmarkt. Er hat eine lange Tradition und es gibt viele Rezepte zu entdecken.

Glühwein
© pixabay.com

Gewürzter heißer Wein – Glühwein hat eine lange Tradition

Dass Glühwein im Winter besonders gut schmeckt, weiß jeder, der dieses Getränk schon einmal an einem kalten Tag auf einem Weihnachtsmarkt in geselliger Runde getrunken hat. Aber er kann noch viel mehr als 'nur' schmecken und auch das ist lange bekannt. Schon in der Antike galt gewürzter Wein als Delikatesse und auch im Mittelalter wurde er gern getrunken. Allerdings nur in wenigen Haushalten, denn Glühwein war den Königen und Edelleuten vorbehalten, da die Zutaten für Normalsterbliche unerschwinglich waren. Es gibt zahlreiche Rezepte für Glühwein, aber diese Gewürze sollten nie fehlen:

  • Pfeffer
  • Anis
  • Zimt
  • Nelken
  • Muskat
  • und Kardamon

Dies waren damals enorm kostspielige Zutaten, sie wurden teilweise mit Gold aufgewogen. Doch man sagte den Gewürzen eine heilende und aphrodisierende Wirkung nach, und das ließ sich der Adel etwas kosten. Die anregende Wirkung der ätherischen Essenzen ist auch heute noch gewünscht. In der aktuellen Form des Glühweins kommen noch Südfrüchte – besonders Orangen – dazu. Ansonsten hat sich an dem bewährten Rezept gar nicht so viel geändert.

Glühwein darf auf keinem Weihnachtsmarkt fehlen

Glühwein ist das Getränk auf deutschen Weihnachtsmärkten schlechthin. Sind Punsch und Grog auch beliebt – die Absatzzahlen belegen es: Nichts ist auf dem Weihnachtsmarkt so beliebt wie Glühwein, in skandinavischen Ländern auch Glögg genannt. Das mag nicht nur an der wärmenden Funktion liegen. Der Zuckergehalt des Getränkes ist deutlich höher als vermutet und somit hat das Getränk jede Menge Kalorien. Aber genau die helfen in der Kälte am schnellsten dabei, sich wieder wärmer zu fühlen. Der Alkoholgehalt des Glühweins ist gesetzlich festgelegt und darf die Mindestgrenze von 7 % nicht unterschreiten. Jüngste Kontrollen auf deutschen Weihnachtsmärkten haben aber ergeben, dass es bei der Einhaltung dieser Vorgabe keine Probleme gibt.

Glühwein vom Winzer – mehr als eine schmackhafte Alternative

Leider steht der Glühwein auch immer im Verdacht ein minderwertiger, aus Resten verschnittener Wein zu sein, der mit Zucker und Aromastoffen über die schlechte Qualität hinwegtäuschen soll. Und die Schuld an den Nachwirkungen des Alkoholkonsums auf den Weihnachtsmärkten wird gern zur Gänze dem "gepanschten" Wein zugeschrieben. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, kann einfach den immer populärer werdenden Winzerglühwein genießen. Hierbei verbürgt sich ein Winzer, dass der Wein für die Zubereitung einzig aus seinen Bergen gewonnen wurde. Und wenn Sie Spaß daran haben, Dinge einmal auszuprobieren, können Sie ja auch Ihren eigenen Lieblingswein zum Glühwein machen. Das nimmt nicht viel Zeit in Anspruch, schmeckt garantiert wie selbstgemacht und überrascht bestimmt auch Ihre Freunde.

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