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Heilige drei Könige

Heilige drei Könige - Gaben zu Weihnachten

Heilige drei Könige - sie sind ein Symbol für die Weihnachtsgeschichte, brachten wertvolle Geschenke und es gibt einen nach ihnen benannten Feiertag

Heilige Drei Könige
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Symbol für die Weihnachtsgeschichte: Die heiligen drei Könige

Sie dürfen in keiner Weihnachtskrippe fehlen: Die heiligen drei Könige, wie sie mit ihren kostbaren Gaben den Stall betreten, vom Stern von Bethlehem geleitet. Oder wie sie bereits von Ehrfurcht ergriffen vor ihrem „neugeborenen König“ niederknien und ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe zu Füßen legen. Im deutschen christlichen Glauben gehören die drei Weisen aus dem Morgenland fest zum Heiligen Abend dazu – dabei gehört ihnen sogar ein eigener Feiertag Anfang Januar, der Dreikönigstag. Zwar begeht auch die evangelische Kirche den Dreikönigstag mit der weit verbreiteten Tradition der Sternsinger, im katholischen Glauben hat dieser Tag aber eine weit größere Bedeutung. Er wird Epiphanias genannt und ist das Fest der Erscheinung des Herrn. In den orthodoxen Kirchen dagegen ist der Feiertag der Heiligen drei Könige zu Weihnachten am 25. Dezember.

Gold, Weihrauch und Myrrhe – Geschenke, die eines Königs würdig sind

Ebenso bekannt wie die Namen der drei Weisen Caspar, Melchior und Balthasar sind die Gaben, die sie dem Christkind aus dem Morgenland mitbringen. Diese Gaben sind nicht willkürlich gewählt – Experten sind sich einig, dass die Geschenke, die sie den Überlieferungen nach bei sich tragen, eine besondere Symbolik haben:

  1. Gold

Gold war schon immer eines der wertvollsten Materialien der Welt, es symbolisiert Wohlstand und eine hohe Stellung. Traditionell schmückten sich Könige mit einer Fülle von Goldschmuck und -geschmeiden. Als Gabe für Jesus, den „neugeborenen König“ der Christen, weist das Gold auf seine zukünftige Herrscherrolle hin.

  1. Weihrauch

Weihrauch ist ein Harz, das intensiv riecht, wenn es verbrennt. Es wird seit jeher und auch heute noch für die Messen in katholischen Kirchen verwendet. Als Gabe für Jesus Christus weist es zum einen auf seine künftige Rolle als Hohepriester Israels hin. Zum anderen wurde Weihrauch zu damaligen Zeiten auch viel in königlichen Zeremonien verwendet – es war also ein Geschenk für einen König

  1. Myrrhe

Myrrhe, ein Harz, das aus dem Myrrhebaum gewonnen wird, hatte im Altertum große medizinische Bedeutung. Die desinfizierende Wirkung der Myrrhe machte sie zum Bestandteil verschiedener Heilmittel. Dieses Geschenk symbolisiert wahrscheinlich Jesus Aufgabe und Fähigkeiten, Menschen zu heilen bzw. ihnen Heil zu bringen.

Warum die heiligen „drei“ Könige? Legendenbildung um die Weihnachtsgeschichte

In früheren Überlieferungen der Weihnachtsgeschichte ist keineswegs von „drei heiligen Königen“ die Rede. Vielmehr werden „Magier“ oder „Sterndeuter“ erwähnt, die aus dem Osten angereist sind. Erst aus der Anzahl der Gaben, die sie Jesus mitbrachten, schloss man auf die Zahl drei. In einigen Glaubenrichtungen ist diese Zahl bis beute nicht festgelegt. 

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