Ratgeber

Christstollen nach Rezept backen

Christstollen-Rezept: Einfach, schnell und lecker!

Ein Weihnachtsfest  ohne Stollen ist für viele wie Ostern  ohne Schokohasen – er gehört einfach dazu. Wie ein klassisches Christstollen-Rezept aussieht und wie Sie Weihnachtsstollen backen, wenn Ihnen "klassisch" zu langweilig ist, erfahren Sie im SAT.1-Ratgeber.

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Zum Weihnachtsfest gehört ein Christstollen einfach dazu. Und der schmeckt am besten selbst gemacht! © photocrew - Fotolia

Warum der Christstollen Christstollen heißt

Das klassische Christstollen-Rezept hat Tradition. Schon seit dem Mittelalter werden Weihnachtsstollen gebacken: Hefekuchen mit getrockneten Trauben und unterschiedlichen Füllungen. Doch woher hat das süße Gebäck eigentlich seinen Namen? Natürlich vom Christkind – denn seine Form soll an das Kind Jesu erinnern. Und zu Weihnachten wird auf der ganzen Welt dessen Geburt gedacht.

Christstollen-Rezept: Zutaten und Tipps

Weihnachtlich und fruchtig – das ist das Motto des klassischen Christstollens. Wer ein Weihnachtsstollen -Rezept ausprobieren möchte, braucht daher folgende Zutaten:

  • 50 Gramm Korinthen,
    Mit dem richtigen Christstollen-Rezept und gut temperierten Zutaten ist die Z...
    Mit dem richtigen Christstollen-Rezept und gut temperierten Zutaten ist die Zubereitung ein Kinderspiel. © cmnaumann - Fotolia
  • 50 Gramm Rosinen,
  • 40 Gramm Orangeat,
  • 40 Gramm Zitronat,
  • vier Esslöffel Rum,
  • 140 Gramm Butterschmalz,
  • 350 Gramm Mehl,
  • ein Päckchen Trockenhefe,
  • ein Päckchen Vanillezucker,
  • 40 Gramm Zucker,
  • zwei Eier,
  • eine Prise Salz,
  • eine Bio-Zitrone,
  • 150 Gramm gehackte Mandeln,
  • 80 Milliliter Milch,
  • 100 Gramm Butter und
  • 100 Gramm Puderzucker

Außerdem wichtig beim Christstollen -Rezept: Die Zutaten sollten alle etwa Raumtemperatur haben – das gilt auch für die Butter. Schmierig sollte diese aber auch nicht sein.
Tipp: Am besten ist eine Temperierung von etwa 20 Grad.

Weihnachtsstollen-Rezept: Teig kneten

Möchten Sie Weihnachtsstollen backen , brauchen Sie neben allen Zutaten vor allem eines: Zeit und Muße.

1. Spülen Sie am besten schon am Vortag Korinthen und Rosinen ab und vermengen Sie diese mit Orangeat, Zitronat und Rum. Über Nacht können diese gut durchziehen. Warum die Trockenfrüchte für das Christstollen-Rezept eingeweicht werden müssen? Weil trockene Rosinen den Teig dröge machen und nicht so schön aufgehen lassen.

2. Nun geht's richtig los: Für das klassische Christstollen-Rezept vermischen Sie Mehl, Hefe, Salz, Vanillezucker, abgeriebene Zitronenschale und Zucker, bringen Butterschmalz zum Schmelzen und verkneten dieses zusammen mit Eiern, Mandeln und lauwarmer Milch mit dem Handrührgerät.

Damit der Teig besonders homogen wird, am Ende noch einmal mit den Händen kurz durchkneten. 

3. Nun muss die Hefe gehen – daher den Teig für etwa zwei Stunden an einen warmen Ort stellen.

Tipp: Stellen Sie ihn abgedeckt auf die warme Heizung, so geht der Teig schnell und sichtbar auf. Ist die Zeit rum, können Sie die getrockneten und eingeweichten Früchte unterkneten. Anschließend sollte der Teig für weitere zwei Stunden gehen.

Jetzt kommt der Christstollen zu seiner Form. Was sagt das Rezept?

4. Weihnachtstollen-Teig oval formen, in der Mitte leicht eindrücken und die eine Längsseite auf die andere klappen

5. Nun wandert der Stollen auf einem mit Backpapier belegten Blech für etwa eine Stunde in den 180 Grad heißen Ofen. Tipp für danach: Bestreichen Sie den Stollen, wenn er noch heiß ist, mit flüssiger Butter, bis alles aufgebraucht ist. Dies ist übrigens nicht nur für den Geschmack wichtig – es dient auch als Versiegelung. Damit der Stollen nicht austrocknet, muss dieser auch von unten bestrichen werden.

6. Nach etwa 10 Minuten können Sie den Stollen abschließend mit Puderzucker bestreuen. Dann ist das Fett nämlich schön eingezogen und der Stollen wird nicht ganz so süß.

Christstollen-Rezept: Abschließende Tipps und Varianten

Damit der Weihnachtsstollen besonders frisch und saftig wird, sollte er möglichst groß sein. Wer die doppelte Zutatenmenge nimmt, muss jedoch beachten, dass sich die Backzeit dann um etwa eine halbe Stunde verlängert

Weihnachten ohne Christstollen? Für viele undenkbar.
Weihnachten ohne Christstollen? Für viele undenkbar. © Pixabay

Wird der Hefekuchen dabei zu dunkel, einfach mit etwas Pergamentpapier abdecken. Für das Christstollen-Rezept generell gilt: Üben Sie sich in Geduld! Je gründlicher der Teig geknetet wird und je länger er ziehen darf, desto besser wird das Endergebnis.

Wer Bittermandelaroma liebt, kann natürlich auch Christstollen mit Marzipan zubereiten – zum Beispiel den klassischen Dresdener Christstollen. Das Christstollen-Rezept finden Sie im SAT.1 Ratgeber. Eine zusätzliche fruchtige Note bekommt der Stollen, wenn Sie statt der Zitronenschale die Schale von zwei Orangen mit in den Teig kneten.

Ebenfalls beliebt: Christstollen ohne Rosinen. Wem die klassische Variante mit Hefe und viel Butter zu schwer ist, greift zum Quarkstollen mit Backpulver. Der Nachteil bei dieser letzten Alternative: Der Weihnachtsstollen hält sich nicht so lange wie die klassische Version. Er sollte innerhalb einer Woche verzehrt werden.

Fazit: Der Stollen ist aus der Vorweihnachtszeit nicht wegzudenken. Ein gutes Christstollen-Rezept ist somit unerlässlich. Ob ganz klassisch mit Rosinen, Mandeln und Rum oder eine Variante mit Marzipan oder Orangenschalen – der Stollen hat zwar Tradition, kann aber auch ganz nach Geschmack angepasst werden

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