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Im Land des Genusses

Französisches Weihnachtsessen: Rezepte und Traditionen

Heiligabend ohne ein traditionelles französisches Weihnachtsessen? In Frankreich nicht denkbar! Die Kulinarik-Liebhaber genießen ihr Menü gern in sieben Gängen. Und ein köstliches Dessert darf natürlich auch nicht fehlen. Viele tolle Rezepte und Ideen zum Nachahmen finden Sie hier, im SAT.1 Ratgeber.

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 Reich gedeckt und gemütlich – so hat die Tafel Heiligabend in Frankreich auszusehen. © k2photostudio - Fotolia

Genuss wird großgeschrieben

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Ein Französisches Weihnachtsessen kommt nicht ohne Käseplatte aus. © sarsmis - Fotolia

Weihnachten in Frankreich ist ein echtes Fest – vor allem für den Bauch. Heiligabend trifft sich die gesamte Familie und startet schon am Nachmittag die Feier. Am Abend beginnt schließlich der Schmaus – im Restaurant oder zuhause. Und ein typisches französisches Weihnachtsessen besteht nicht einfach aus einer Gans mit leckeren Beilagen – nicht weniger als sieben Gänge werden in vielen Familien serviert.

Das Menü beginnt mit einem Aperitif, worauf eine kleine Vorspeise gereicht wird. Sie besteht oft aus Austern oder einem Salat mit Räucherlachs. Anschließend folgt die traditionelle Gänsestopfleber, die bei keinem Mahl fehlen sollte. Doch nun heißt es: Platz lassen für die köstliche Hauptspeise. Zumeist wird ein Braten gereicht, der mit einem leckeren Glas Rotwein und diversen Gemüsebeilagen genossen wird. Damit der Magen geschlossen wird, folgt die übliche Käseplatte, die auf das köstliche Dessert vorbereitet – ein wahrer Genuss so ein französisches Weihnachtsessen.

Köstliche Rezepte: Das Hauptgericht

Für ein klassisches französisches Weihnachtsessen gibt es viele tolle Rezepte. Ganz typisch ist jedoch Ente à l'Orange. Die Zutaten sind:

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    Ente à l'Orange – ein klassisches Weihnachtsrezept. © Dar1930 - Fotolia
    3 Äpfel
  • 1 Esslöffel Butter
  • 1 Esslöffel Orangenmarmelade
  • 1 Esslöffel Grand Marnier
  • 1 Barbarieente
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 6 Orangen
  • 1 Zitrone
  • 1 Esslöffel Sherryessig
  • Speisestärke

Schneiden Sie zunächst die Äpfel in Würfel und dünsten Sie sie in Butter an. Fügen Sie die Orangenmarmelade hinzu und löschen Sie sie mit dem Grand Marnier ab. Entfernen Sie dann die Innereien der Ente, waschen Sie sie und salzen Sie sie von außen und innen. Nun stopfen Sie die Apfelmischung in den toten Vogel und verschließen diesen mit Rouladennadeln. Bei etwa 200 Grad landet das gute Stück dann auf mittlerer Schiene im Backofen. Platzieren Sie eine Fettpfanne unter dem Braten und gießen Sie 250 Milliliter Wasser sowie den Saft einer Zitrone hinein. Drehen Sie nach etwa 30 Minuten den Braten um und schöpfen Sie etwas Wasser über die Ente.

Machen Sie sich dann an die köstliche Soße. Karamellisieren Sie Zucker in einem Topf, löschen Sie diesen mit Sherryessig ab und gießen Sie den Saft von zwei Orangen und einer Zitrone dazu. Ist der Braten fertig, schöpfen Sie den Bratenfond ab, entfetten ihn und geben ihn mit in den Topf. Schmecken Sie Ihre Soße schließlich mit Salz, Pfeffer und Grand Marnier ab und binden Sie sie mit etwas Speisestärke. Schneiden Sie dann noch die Spalten von zwei Orangen in die Soße und nutzen Sie den Rest zur Dekoration – das Auge isst schließlich mit. Einfach köstlich!

Traditionelles französisches Weihnachtsessen: Nicht ohne Baumkuchen

Sie suchen noch Rezepte für Ihr französisches Weihnachtsessen? Dann darf der traditionelle Baumkuchen, auch 'bûche de Noël' genannt, nicht fehlen. Er hat eine tiefe Bedeutung in der Kultur, denn er symbolisiert ein Stück Holz, das jeder Gast mitbringt, damit das Haus beheizt werden kann. Für den Baumkuchen benötigen Sie:

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    Lecker! Ein Baumkuchen rundet ein französisches Weihnachtsessen ab. © ojl - Fotolia
    500 Gramm Schokolade
  • 500 Gramm Esskastaniencreme
  • 250 Gramm Butter
  • ½ Teelöffel Vanillezucker
  • 1 Esslöffel Puderzucker

Schmelzen Sie die Butter gemeinsam mit der Schokolade – immer gut rühren, damit nichts verklumpt. Geben Sie nun die Esskastaniencreme und den Vanillezucker hinzu und mixen Sie alles so lange, bis eine homogene Masse entstanden ist. Lassen Sie sie etwas auskühlen und wickeln Sie sie anschließend in Form eines Holzscheites in Alufolie. In dieser Form bleibt der Kuchen schließlich über Nacht im Kühlschrank.

Formen Sie anschließend einen richtig schönen Holzstamm aus der Masse und ritzen Sie mit einer Gabel ein Rinden-Muster in die Oberfläche. Nun noch etwas Puderzucker drüberstreuen – das symbolisiert den winterlichen Schnee – und schon können Sie die Delikatesse servieren. Das Dessert, das ein französisches Weihnachtsessen abrundet, hält übrigens lange im Kühlschrank und schmeckt einige Tage nach der Zubereitung am besten. Bon appétit!

Weitere Rezepte für ein köstliches Weihnachtsessen finden Sie im SAT.1 Ratgeber.

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