Ratgeber

Playlist

Ratgeber

Maronen rösten: Im Backofen und in der Pfanne

Vom Weihnachtsmarkt sind Maronen nicht wegzudenken. Wer zu Hause auf die Esskastanien nicht verzichten möchte, kann einfach selbst Maronen rösten.

05.12.2013 17:45 | 6:28 Min | © kabel eins

So gelingen Maronen im Backofen

Maronen sind zur  Weihnachtszeit  in aller Munde. Sie können die Esskastanien auf unterschiedliche Weise zubereiten, besonders einfach und schmackhaft gelingen sie allerdings im Backofen.

Sortieren Sie zunächst beschädigte Maronen aus. Wer sich nicht sicher ist, legt die Nussfrüchte in eine Schale mit Wasser. Schwimmen diese oben, ist das ein klares Indiz dafür, dass sie schlecht geworden sind – weg damit! Waschen Sie die gute Ware anschließend kurz und schneiden Sie die kleinen Spitzen mit einer Schere ab. Damit es im Ofen zu keiner Kastanienexplosion kommt, müssen Sie die Früchte an ihrer gewölbten Seite einritzen – am besten bis zum Fruchtfleisch. Verteilen Sie die Früchte nun auf einem Blech. Anschließend bei 200 Grad etwa 20 die Maronen im Backofen rösten. Wie lange? Etwa 25 Minuten.

Weihnachtsessen_2015_09_08_Maronen rösten_Bild 1_fotolia_OlegD
So sehen Maronen im Backofen aus, wenn sie fertig sind. Jetzt nur noch runter mit der Schale und ab in den Mund. © OlegD - Fotolia

Maronen rösten: Letzte Schritte

Sobald die Einschnitte weit aufgesprungen sind und die Schale etwas dunkler wird, sind die Maronen im Backofen fertig. Ab in den Mund damit? Noch nicht ganz. Entfernen Sie zunächst die Rinde. Unter der dunklen harten Schale befindet sich eine dünne Haut, die nun ausgetrocknet und so leichter vom Fruchtfleisch zu lösen ist. Jetzt haben Sie es geschafft!

In der Pfanne Maronen rösten

Weihnachtsessen_2015_09_08_Maronen rösten_Bild 2_fotolia_Lucky Dragon
Tipp: Erst Maronen rösten, dann noch karamellisieren – zum Beispiel mit Äpfeln. Ein leckeres Dessert! © Lucky Dragon - Fotolia

Maronen in der Pfanne rösten? Ja, das geht. Verwenden Sie dafür am besten eine gusseiserne Pfanne mit Deckel, damit die guten Stücke Ihnen nicht um die Ohren fliegen. Auch hier das gleiche Prozedere: erst kreuzförmig einritzen, dann fortfahren. Geben Sie die Maronen einfach in die heiße Pfanne – Öl oder Butter ist nicht notwendig – und rösten Sie diese bei niedriger Hitze und mit geschlossenem Deckel. Ab und zu die Pfanne schwenken, damit die Esskastanien nicht anbrennen. Ist die Schale aufgeplatzt, sind die Maronen fertig.

Maronen schmecken herrlich süß, denn die Früchte enthalten jede Menge Stärke, die beim Rösten in Zucker verwandelt wird. Feinschmecker, die’s noch süßer möchten, karamellisieren die Esskastanien nach dem Garen noch in einem Butter-Zucker-Honig-Gemisch – nichts für die nächste  Diät , aber ein echter Gaumenschmaus.

Maronen rösten: Grill-Rezept

Weihnachtsessen_2015_09_08_Maronen rösten_Bild 3_fotolia_kasto
Maronen vom Grill – im Winter eine echte Delikatesse. © kasto - Fotolia

Nur die Harten kommen in den Garten – also auch im Winter ab nach draußen und den  Grill anheizen , denn Maronen rösten können Sie auch auf dem Brutzler. Must-have: ein Grill mit Deckel.

Auch hier sollten Sie die Maronen vor der Zubereitung kreuzförmig einritzen, dann bei hoher Temperatur grillen, sprich bei indirekter Hitze und 200 Grad für rund 20 Minuten. Legen Sie die Esskastanien aber nicht einfach auf den Rost, sondern verwenden Sie eine spezielle Maronenpfanne oder eine Aluschale mit Löchern. Außerdem sollten die Maronen ab und zu gewendet und mit Wasser beträufelt werden, damit sie nicht an Pfanne oder Schale anbrennen.

Wussten Sie übrigens, dass Sie auch in der Mikrowelle  Maronen zubereiten  können? Der SAT.1 Ratgeber verrät, wie’s geht.

Das könnte Sie auch interessieren:

SAT.1 Ratgeber auf Google Plus

Hier geht's zum Google Plus Profil von "Tippstricks Ratgeber" Google+

Kommentare

Fan werden