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Mit Vierbeiner verreisen

Skiurlaub mit Hund: Daran sollten Sie denken

Skiurlaub mit Hund, geht das? Auf oder an der Piste – das funktioniert zwar nicht, dafür können Sie viele andere Sachen mit Ihrem Vierbeiner machen, sofern er brav ist und vor Ort tierfreundliche Unterkünfte zu finden sind.

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© dpa

Skiurlaub mit Hund: Ja oder nein?

Der Skiurlaub mit Hund sollte unbedingt vom Wesen des Tieres abhängig gemacht werden. Wenn Ihr Hund nicht gehorsam ist, könnte es gerade in fremder Umgebung zu schwierigen Situationen kommen. Grundkommandos sollte Ihr Vierbeiner auf jeden Fall beherrschen. Beziehen Sie auch die Fitness Ihres Hundes in die Entscheidung „Skiurlaub mit oder ohne Hund?“ ein. Alte und kranke Tiere sind womöglich in einer Pension mit professioneller Hundebetreuung besser aufgehoben als beim Schlittenfahren  durch tiefen Schnee.

Planung ist die halbe Miete

Bevor es in den Skiurlaub mit Hund gehen kann, müssen Sie erst einmal eine geeignete Unterkunft finden. Nicht jedes Hotel und jede Ferienwohnung duldet allerdings Tiere. Recherchieren Sie daher im Internet oder informieren Sie sich im Reisebüro, welche Unterkünfte am gewünschten Urlaubsort infrage kommen. Die unkomplizierte und günstige Lösung: Mieten Sie ein Ferienhaus. In der Regel können Sie dort ohne Probleme mit Ihrer Fellnase hausen.

Mit einem großen Ferienhaus, das Sie ganz für sich allein haben, ist der Skiu...
Mit einem großen Ferienhaus, das Sie ganz für sich allein haben, ist der Skiurlaub mit Hund gerettet. © auergraphics - Fotolia

Die Anreise zur winterlichen Unterkunft kann allerdings schwierig werden, wenn Ihr Vierbeiner unter Reiseübelkeit leidet. Übelkeit beim Autofahren können Sie vorbeugen, indem Sie Ihren Hund nicht direkt vor der Fahrt füttern. Außerdem wichtig: Vermeiden Sie abruptes Bremsen, wenn es sich vermeiden lässt, machen Sie regelmäßig Pausen und gehen Sie mit Ihrem Hund an die frische Luft – von Zugluft hingegen könnte Ihr Haustier eine Augenentzündung bekommen. Informieren Sie sich zudem, ob es in Ihrem Zielland bestimmte Einreisebedingungen für Hunde gibt.

Reist der Vierbeiner mit im Auto, ist das ähnlich wie mit einem Kind: Regelmä...
Reist der Vierbeiner mit im Auto, ist das ähnlich wie mit einem Kind: Regelmäßige Pipi- und Essenspausen sind Pflicht. © WavebreakMediaMicro - Fotolia

Wohin mit dem Hund?

Hunde sind auf Skipisten tabu, zu groß ist die Verletzungsgefahr für andere Skifahrer. Das gilt nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, der Schweiz und überall sonst. Grund: Der Hund könnte übersehen werden und so eine Lawine von Skiunfälle n auslösen. Das Gleiche gilt übrigens in der Regel fürs Langlaufen. Hier besteht die Gefahr, dass der Vierbeiner die Loipen zerstört oder beschmutzt. Gibt es breite Laufflächen, sogenannte Skating-Loipen, sind friedliche Hunde aber oft erlaubt.

Früher kein Problem, heute nicht mehr gern gesehen oder gar verboten: Hunde,...
Früher kein Problem, heute nicht mehr gern gesehen oder gar verboten: Hunde, die ihr Herrchen beim Langlauf begleiten. © lofik - Fotolia

Wen es dennoch auf die Piste zieht, kann seinen Vierbeiner in der Zeit in der Unterkunft lassen. Wissen Sie allerdings aus der Vergangenheit, dass Ihr Hund schnell Panik schiebt, wenn er allein ist, ist ein Hundesitter wohl sicherer. Oder fragen Sie einfach mal beim Vermieter nach – vielleicht lässt sich gegen einen Aufpreis hier eine unkomplizierte Lösung finden. Im einen wie im anderen Fall gilt: Bleiben Sie nicht zu lange weg und lassen Sie Ihrem Liebling ausreichend Wasser da.

Tipps für Aktivitäten im Skiurlaub mit Hund und Kind

Nutzen Sie die übrige Zeit im Skiurlaub, um Ihren Hund aktiv einzubinden. Schneespaziergänge mit der ganzen Familie, Schlittenfahren und im Schnee herumtollen – all das geht natürlich auch mit Hund. Manchmal sind auch spezielle Hundeloipen gespurt. Hier dürfen sich die Vierbeiner frei bewegen und sinken nicht ein.

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