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Kulinarische Weihnachtsmythen: Welche stimmen, welche sind frei erfunden?

Viele Weihnachtsmythen sind beliebt, andere weniger, doch welche sind überhaupt wahr? Unser Koch Leander nahm kulinarische Weihnachtsmythen unter die Lupe und entdeckte dabei Erstaunliches.

23.12.2014 10:00 | 7:14 Min | © Sat.1

Weihnachtsmythen aus der Küche: Gesunder Grünkohl

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Grünkohl ist voller wertvoller Inhaltsstoffe – so viel steht fest. Ist er aber auch wirklich gesund? © Pixabay

Er ist einer der Weihnachtsmarkt-Klassiker schlechthin: Grünkohl. Aber ist der auch noch gesund, wenn er in einer riesigen Eisenpfanne mit Fett und Speck zubereitet wird? Nein, meint Chefkoch Leander. Denn das Kreuzblütengewächs, das Sie auf dem Weihnachtsmarkt bekommen, ist eine echte Kalorienbombe. Mit weniger Fett zubereitet ist das Gemüse aber sehr wohl eine Bereicherung für den Speiseplan, schließlich enthält es jede Menge Eisen, Betacarotin, Kalzium und Vitamine. Fazit: Grünkohl ist gesund, dieser Weihnachtsmythos stimmt!

In Glühwein verdampft der Alkohol

Beim Anblick der angeheiterten Gesichter auf den Weihnachtsmärkten kann man es kaum glauben, doch es ist wahr: Ab 78 Grad Celsius verdampft der Alkohol im Punsch. Im Umkehrschluss heißt das aber nicht, dass heißer Glühwein nahezu alkoholfrei ist. Beim Zubereiten achten die Glühwein-Verkäufer natürlich darauf, dass das Getränk nicht zu heiß wird – Kunden sollen sich ja auch nicht die Zunge verbrennen. Dass der Alkohol im Glühwein verdampft, gehört zu den beliebtesten Weihnachtsmythen, stimmt de facto aber nur in der Theorie.

Weihnachtsplätzchen sind gesund

Was bei Grünkohl noch relativ plausibel klingt, scheint bei Weihnachtsplätzchen ziemlich abwegig. Schließlich sind die Kekse doch vor allem süß – und was süß ist, ist bekanntlich auch voller Zucker. Doch der Blick auf die Zutatenliste überrascht. Klassische Weihnachtsplätzchen werden mit Anis, Koriander, Zimt und Kardamom verfeinert – Gewürze, die schon seit der Antike als natürliche Heilmittel gelten. Trotzdem: Die Süßigkeiten sollten Sie nur in Maßen futtern, anderenfalls wächst das Hüftgold – zu einer gesunden Ernährung gehören die Leckereien also nicht unbedingt. Sie können die Kalorienmenge jedoch auch erheblich senken, wenn Sie Weihnachtsplätzchen für Diabetiker backen. Ideen für diese gibt es im SAT.1 Ratgeber.

Weitere Weihnachtsmythen

Wer Speck im Weihnachtsmenü verputzt, kann bis zu drei Kilo Körperfett ansetzen – einer der gruseligsten Weihnachtsmythen für Abnehmwillige ist zum Glück nicht wahr. Denn um drei Kilo zuzunehmen, müssten Sie tatsächlich mehr als 15.000 Kalorien verdrücken. Zum Vergleich: In einem klassischen Weihnachtsmenü mit Speck stecken 1.500 bis 2.000 Kalorien.

Auf Platz eins der beliebtesten Weihnachtsmythen aus der Küche: Eine Weihnachtsgans entfaltet sich in ihrer kulinarischen Größe nur mit einer Füllung. Stimmt das? Leander hat den Test gemacht und dafür zwei Gänse in den Ofen geschoben – eine mit Füllung und eine, bei der Obst und Gemüse einfach unter dem Tier liegen. Vier Stunden später sind die Weihnachtsgänse fertig. Das Fazit: Der Geschmack des Fleisches unterscheidet sich nicht. Dieser Mythos ist also ebenfalls falsch. 

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