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Weihnachtsmarkt-Speisen und -Getränke: Das Test-Essen

Jahr für Jahr wird der Magen im Dezember mit leckeren Weihnachtsmarkt-Speisen und -Getränken verwöhnt. Was jedoch wird auf dem Weihnachtsmarkt überhaupt angeboten und wie teuer sind Essen und Drinks eigentlich? Antworten darauf hier, im SAT. Ratgeber.

05.12.2014 10:00 | 5:10 Min | © Sat.1

Typische Weihnachtsmarkt-Speisen – beliebt, aber teuer

Die Deutschen lieben Weihnachtsmärkte – im Schnitt gehen sie dreimal im Jahr dorthin. Und das, obwohl jeder zweite Besucher findet, dass die Preise für Essen und Getränke auf dem Weihnachtsmarkt zu hoch sind. Kann man sich aber auch mit wenig Geld in der Tasche den Bauch vollschlagen? SAT.1 Tester Paul hat’s versucht. Die Aufgabe: etwas Herzhaftes, etwas Süßes und ein Getränk kaufen – und das für maximal zehn Euro insgesamt.

Essen für 'nen Zehner: Wenn der kleine Hunger ruft ...

Zunächst will Paul etwas gegen seinen knurrenden Magen unternehmen. Doch beim ersten Blick auf die Preise ist die Ernüchterung groß. Für drei Handteller große Kartoffelpuffer werden 4,50 Euro verlangt – ziemlich viel Geld für jemanden, der auf Sparflamme unterwegs ist. Wesentlich günstiger sind hingegen Schmalzbrote, die es bereits für 2,50 Euro gibt. Satt wird man von diesen jedoch nicht. Preislich im unteren Mittelfeld bei den Weihnachtsmarkt-Speisen und zugleichein Sattmacher sind hingegen Bratwürste. Mit drei Euro kann man hier schon etwas gegen den kleinen Hunger zwischendurch tun.

Jetzt noch was Flüssiges und Süßes

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Glühwein ist der Dauerbrenner auf dem Weihnachtsmarkt – leider lässt sich durch die heißen Getränke auch ziemlich viel Kohle verbraten. © Pixabay

Paul hat nun noch sieben Euro für weiteres Essen und Getränke übrig. Genügend Moneten also, um zunächst den Durst zu stillen – dürfte man zumindest meinen. Tatsächlich kostet eine Tasse Glühwein mit einem Inhalt von 0,2 Litern aber stolze 3 Euro – mehr als ein Glas ist also für ihn nicht drin, schließlich sollen ja auch noch süße Weihnachtsmarkt-Speisen gekauft werden. Jetzt bleiben noch vier Euro – und Paul wird schnell fündig: Einen Crêpe gibt es für den Preis, allerdings nur mit Zimt und Zucker. Andere Beilagen würden Pauls Budget von zehn Euro sprengen.

Test-Ergebnis: Kleine Weihnachtsmärkte manchmal billiger

Mit Ausgaben von insgesamt neun Euro ist Paul zwar unter seinem Limit geblieben, doch es geht doch bestimmt noch billiger, oder? Auf einem kleineren Weihnachtsmarkt probiert der SAT.1 Tester nochmal sein Glück. Erste Station: die Bratwurst-Bude. Kein Unterschied zu vorher, hier kostet die Wurst im Brötchen mit Senf oder Ketchup ebenfalls 3 Euro. Weiter geht es in Richtung Glühweinstand. Und tatsächlich: Eine heiße Tasse des leckeren Gewürzgetränks kostet hier bloß 2,50 Euro. Und einen ganzen Euro kann man sogar beim Crêpe einsparen, der mit Zimt und Zucker mit nur 2 Euro zu Buche schlägt.

Pauls Fazit: Auf dem kleineren Weihnachtsmarkt ist die Auswahl an Weihnachtsmarkt-Speisen und -Getränken zwar geringer, dafür kann man an einigen Buden den Geldbeutel schonen.

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