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Patchworkdecke nähen: Nähanleitung und Tipps

Stoffreste lassen sich prima weiterverwerten – Sie können daraus zum Beispiel eine schöne Patchworkdecke nähen. Mit der richtigen Nähanleitung und folgenden Tipps ist das gar nicht schwer.

22.10.2012 00:00 | 6:18 Min |

Welche Stoffreste eignen sich?

Beim Basteln mit Stoff bleiben häufig kleine Schnipsel übrig, die sich noch verwerten lassen. Allerdings: Je kleiner die Stoffreste, desto kleinteiliger wird das Ergebnis und desto mehr Aufwand haben Sie, wenn Sie eine Patchworkdecke nähen möchten. Die Stoffe dürfen ruhig aus unterschiedlichen Materialien bestehen und verschiedene Muster aufweisen – das verleiht der Decke einen besonderen Pfiff. Tipp: Bleiben Sie in einer Farbfamilie. Warme Töne – also Rot, Orange und Gelb – harmonieren ebenso gut miteinander wie die kalten Farben Grün, Türkis und Blau. Aus Rosa, Lila und Violett können Sie eine besonders romantische Patchworkdecke nähen. Solch eine Decke eignet sich für Babys als Krabbelunterlage oder für ein schönes Picknick .

Patchworkdecke nähen – Schritt für Schritt

Aus den Stoffresten schneiden Sie mit einem Cutter oder Rollschneider und einem Lineal oder einer Schablone gleich große Quadrate zu – am besten in der Größe 16 x 16 Zentimeter –, die Sie im nächsten Schritt so anordnen sollten, dass sich ein schönes Gesamtbild ergibt. Mit Bügelflies können Sie Applikationen auf einzelne Quadrate aufbügeln. Nähen Sie diese anschließend mit einem Zickzackstich fest.

Die fertigen Quadrate werden zunächst so aneinandergenäht, dass sich Streifen ergeben. Aus diesen Streifen können Sie im nächsten Schritt die Patchworkdecke nähen. Achten Sie darauf, dass die einzelnen Teile immer gerade übereinanderliegen. Anschließend können Sie ringsherum einen Rand an die Patchworkdecke nähen. Die Rückseite wird auf links angenäht – so bleiben die Nähte im Inneren verborgen. Lassen Sie eine kleine Öffnung, um ein Volumenflies einzulegen. Abschließend nähen Sie das Loch zu und einmal an der Kante der Patchworkdecke entlang, damit das Vlies nicht verrutscht. Diese Technik wird auch „Absteppen“ genannt.

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