Ratgeber

Selfmade-Konservierung

Rosen trocknen lassen: Mit Haarspray oder im Backofen?

Sie möchten Ihren Brautstrauß zur Erinnerung aufbewahren oder ein paar Rosen trocknen lassen, um sie als Herbst-, Winter- oder Frühlingsdeko  zu verwenden? Dann aufgepasst, denn es gibt verschiedene Möglichkeiten für die DIY-Konservierung. Der SAT.1 Ratgeber verrät, wie’s am besten klappt.

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Um länger etwas von Ihrem Strauß zu haben, können Sie ganz einfach Ihre Rosen trocknen lassen. © graja - Fotolia

Der Klassiker: Rosen an der Luft richtig trocknen

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Rosen von Luft trocknen zu lassen, hat nur einen Nachteil: Sie verlieren ihre intensive Farbe. © Pixabay

Sie möchten einen Strauß oder einzelne Rosen trocknen lassen? Kein Problem. Die wohl bekannteste Methode ist das Lufttrocknen. Dafür brauchen Sie nicht mehr als eine Schnur sowie etwas Haarspray. Und los geht’s: Hängen Sie die Blume oder den kleinen Strauß – nicht mehr als zehn Blumen –kopfüber auf und lassen Sie das eine wie das andere ein paar Tage, besser noch ein bis zwei Wochen, dort hängen. Der Raum sollte möglichst trocken und luftig sein.

Sind die Rosen trocken, können Sie mit ihnen eine Vase dekorieren oder Ihre eigenen vier Wände romantisch aufhübschen. Damit die Blüten nicht einstauben und länger haltbar sind, sollten Sie mit Haarspray etwas nachhelfen. Nachteil der Methode: Waren die Blumen einst farbig, sind sie nach der Konservierung recht blass.

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Rosen sollten beim Trocknen nicht in der Sonne stehen – so konservieren Sie die schöne Farbe der Blüten. © Pixabay

Wenn Sie einen großen Strauß voller Rosen trocknen lassen möchten, sind ein paar Handgriffe mehr vonnöten. Schritt 1: Schneiden Sie, sobald alle Rosen geöffnet sind, die Stiele ein Stück ab und stellen Sie die Blumen dann für maximal zwei Tage ins Wasser, und zwar im Verhältnis 1:1 mit Glyzerin. Das erhalten Sie in der Apotheke. Dann können Sie den Strauß lufttrocknen. Tipp: Hängen Sie diesen an einem möglichst dunklen Ort auf. Denn: je dunkler der Raum, desto besser wird die Farbe der Blumen konserviert. Ob Scheune oder Speicher – ganz egal, Hauptsache der Strauß bekommt keine Sonne ab.

Schnelle Methode: Rosen im Backofen trocknen

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Wenn Sie Ihre Rosenblätter trocknen lassen wollen, erhitzen Sie sie gemeinsam mit etwas Sand im Backofen. © DIA - Fotolia

Eine ganz besonders schöne Deko sind auch getrocknete Rosenblätter. Diese können Sie ganz einfach im Backofen herstellen. Pflücken Sie dafür die Blätter von Ihrem Strauß ab und bestreuen Sie ein Backblech mit Sand. Legen Sie nun die Rosenblätter oben auf und fügen Sie etwas Sand hinzu. Bei etwa 40 Grad können die Blätter nun im Backofen verweilen bis sie ihre Feuchtigkeit verloren haben. Nach rund 30 Minuten sollte es soweit sein. Super easy und zudem auch noch schnell.

Wie Sie Rosen trocknen, ohne dass die Farbe verloren geht

Wer etwas mehr Zeit und Aufwand investiert, kann Rosen trocknen, ohne dass die Farben verblassen – und zwar mit Salz. Allerdings funktioniert dies nur mit wenigen Blumen und nicht mit einem ganzen Strauß. Legen Sie eine blickdichte Dose aus Pappe oder Blech mit Deckel, Trockensalz und Haarspray zurecht und füllen Sie dann zunächst die Dose mit Salz. Im Anschluss kommen die Blumen hinein und werden mit dem salzigen Streugut komplett bedeckt. Achtung: Wenn Sie mehrere Rosen trocknen, dürfen sich diese nicht berühren.

Dann heißt es: warten – ein bis zwei Wochen sollten es schon sein, besser sind drei. Dann sind die Blumen trocken. Versiegeln Sie die Rosen anschließend noch mit Haarspray. Tipp: Statt Salz können Sie auch mit Waschmittel oder Silicagel Rosen trocknen.

Zu aufwendig für Sie? Wie Sie stattdessen Rosen basteln können, um Wohnzimmer und Co. blumig zu dekorieren, verrät Ihnen der SAT.1 Ratgeber.

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