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Rosen zeichnen für Anfänger: Schritt für Schritt

Sie denken, Sie haben überhaupt kein künstlerisches Talent? Papperlapapp! Auch Mal-Amateure können zum Beispiel Rosen zeichnen. Mit der richtigen Anleitung ist das Zeichnen für Anfänger ein Kinderspiel. Der SAT.1 Ratgeber verrät, wie Sie‘s angehen.

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© pixabay.com

Rosen zeichnen: Los geht’s

Eine selbstgezeichnete Rose ist ein richtig schönes Geschenk zum Muttertag , aber auch eine schöne Aufmerksamkeit für Ihre Lieben zwischendurch. Starten Sie mit einem weichen Bleistift, den Sie gut anspitzen und malen Sie einen Stiel. Dieser erste Schritt besteht nur aus dem Zeichnen einer vertikalen geraden Linie – benutzen Sie jedoch kein Lineal, sonst sieht das Bild später zu künstlich aus.

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Schauen Sie sich eine Rose genau an, bevor Sie sie zeichnen. Für Anfänger ist es am besten, wenn sie sich eine Blume als Vorlage danebenlegen. © Vitalina Rybakova - Fotolia

Ein richtiger Rosenstiel braucht Stacheln, denn entgegen aller Annahmen haben Rosen keine Dornen. Setzen Sie nun den Bleistift unten an der Linie an und malen Sie kurz neben dem Strich eine Linie, die immer wieder geschwungen nach außen Stacheln darstellt. Gehen Sie bei der anderen Seite genauso vor, nur etwas versetzt.

Sie haben den Stiel in seiner Rohfassung fertig. Machen Sie sich jetzt an die Blätter. Zeichnen Sie neben das obere Drittel des Stiels eine etwa horizontale Linie, die von zwei ovalen Kurven umrandet wird. Von dessen Ende her zeichnen Sie zwei weitere Blätter, die über den Stiel hinweg zur anderen Seite führen. Fügen Sie noch einige Blattadern ein und machen Sie sich für das Zeichnen einer schönen Blüte bereit.

Zeichnen für Anfänger: Die Blüte malen

Wenn Sie Rosen zeichnen, darf natürlich die Blüte nicht fehlen. Malen Sie einige kleine schmale Blätter, die den Übergang des Stiels zur Blüte darstellen. Sie haben eine bananenähnliche Form und wachsen aus dem Stiel heraus. Nun geht’s an die Blütenblätter der Rose: Zeichnen Sie zwei gegenüberliegende tropfenähnliche Formen, die nach oben hin auslaufen.

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Möchten Sie Rosen zeichnen, gehören natürlich nicht nur Stiel, Blätter und Stacheln dazu, sondern auch schöne Blüten. Wer will, bringt noch etwas Farbe ins Spiel. © la_balaur - Fotolia

Die Lücke zwischen Ihnen füllen Sie nach und nach mit weiteren und größer werdenden Blättern auf. Ist nur noch eine kleinere Lücke vorhanden, füllen Sie sie mit einem Gebilde aus mehreren ineinander verschlungenen Blättern, die das Innere der Blüte darstellen.

Rot wie die Liebe: Farbige Rosen zeichnen

Möchten Sie diese dann noch mit etwas Farbe füllen, suchen Sie sich einige schöne Grün- und Rottöne für Ihr Werk aus. Die Konturen bleiben dabei jedoch dunkel. Füllen Sie die Linien einfach mit den Farben. Besonders schön ist es, wenn Sie sich überlegen, von wo die Rose beleuchtet sein soll. So gestalten Sie durch dunklere Nuancen ein feines Farbspiel.

Sie möchten lieber mit Bleistift Rosen zeichnen? Für Anfänger ebenfalls no problem, denn auch ohne Farbe können Sie schöne Akzente setzen. Hübsche Schattierungen lassen die Rose naturgetreu aussehen.

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Farbe ist kein Muss. Auch mit Bleistift können Sie eine naturgetreue Blume malen. © irina_katunina - Fotolia

Hierfür den Stift mal etwas stärker, mal sanfter auftragen. Helle und dunkle Partien wechseln sich ab, aber nicht irgendwie, sondern nach einem simplen Prinzip: Zum Blütenkegel hin sind die Schatten stärker, die lichten Stellen hingegen bleiben hell. Dazwischen können Sie einen Mittelton wählen. 

Und noch ein Tipp: Schattieren Sie die äußeren Blütenkanten nur ganz leicht – so wirkt die Blüte etwas ausgefranst und noch natürlicher.

Sie möchten mit Kindern basteln und denken, die Rose ist noch zu schwierig? Im SAT.1 Ratgeber finden Sie weitere schöne Ideen.

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