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Sitzsack selber machen: Anleitung zum Nähen

Sie möchten ein Jugendzimmer gestalten? Eine gute Idee ist eine gemütliche Ecke zum Entspannen. Lesen Sie hier, wie Sie einen Sitzsack selber machen können.

22.10.2012 00:00 | 4:08 Min |

Materialien für den Sitzsack

Wer einen Sitzsack selber machen möchte, muss zur Nadel greifen, denn für die Sitzgelegenheit müssen Stoffe zusammengenäht werden. Tipp: Wählen Sie am besten einen Stoff, der mit der gesamten Raumgestaltung harmoniert. Ein zum Lümmeln einladender Sitzsack entsteht beispielsweise aus Fellstoff. Weiterhin benötigen Sie Schablonen für Boden-, Ober- und Seitenteil des Sitzsackes sowie jede Menge Styroporchips für die Füllung.

Sitzsack selber machen: Sitz- und Bodenfläche zuschneiden

Nun kann es losgehen: Sechsecke bilden die Grundfläche für Sitzfläche und Boden. Mithilfe der Pappschablonen kann die Form leicht auf die Stoffe übertragen werden. Sitzfläche und Boden können Sie je nach Geschmack in unterschiedlichen Farben gestalten. Das Sechseck für den Boden sollte erheblich größer sein als jenes für die Sitzfläche, damit der Sitzsack später einen guten Stand hat.

Für einen schönen Patchwork-Sack benötigen Sie verschiedene Stoffreste. Die Reste müssen groß genug für die 70 Zentimeter hohen Seitenteile sein, von denen Sie sechs Stück benötigen. Sie sind oben zwei Zentimeter breiter als eine Kante des Sitzflächen-Sechsecks und unten etwas breiter als eine Kante des Bodensechsecks. Tipp: Bleiben ausreichend Stoffreste übrig, können Sie diese für andere Dinge nutzen, zum Beispiel zum Basteln mit Stoff . Zudem können Sie damit einen Kissenbezug nähen .

Sitzsack selber machen: Einzelteile zusammennähen

Als Nächstes müssen Sie den Sitzsack zusammennähen. Erst sind die Seitenteile an der Reihe. Achten Sie darauf, dass die schmale Seite stets oben ist, nur so passen die Seitenteile später mit Ober- und Unterteil zusammen. Nähen Sie die sechs Bahnen Stück für Stück mit einer Nähmaschine längsseitig aneinander. Ein Zickzack-Stich macht die Sitzgelegenheit besonders robust.

Stecken Sie nun die Sitzfläche provisorisch mit Stecknadeln an die sechs Seiten der Seitenfläche, damit beim Nähen nichts verrutscht. Wer auf der linken Stoffseite näht, verhindert, dass unschöne Nähte zu sehen sind. Ebenso verfahren Sie bei der Bodenfläche. Achten Sie allerdings darauf, eine Kante nicht zuzunähen, da der Sack noch umgestülpt und befüllt werden muss.

Letzter Schritt: Sitzsack mit Styroporchips füllen

Abschließend füllen Sie die Styroporchips mit einem Eimer in den noch schlaffen Sitzsack. Tipp: Die Füllung können Sie bei Recycling-Sammelstellen oder Müllsammelstellen kostenlos erwerben. Die Sitzgelegenheit sollte allerdings nicht zu stramm aufgefüllt werden, sonst können Sie sich nachher nicht gemütlich reinlümmeln. Jetzt nur noch die letzte Kante zusammennähen – fertig.

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