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Akkuschrauber-Test: Teuer vs. günstig

Ein Akkuschrauber ist in nahezu jedem Haushalt vorhanden. In unserem Akkuschrauber-Test probiert Annika Kipp zwei Modelle aus – ein günstiges und ein teures Fabrikat. Welches Gerät ist besser?

27.08.2013 09:00 | 8:43 Min |

Ausstattung der Akkuschrauber

Wie sind die Akkuschrauber im Gesamtpaket ausgestattet? Der Lieferumfang des günstigen Modells ist überschaubar. Neben dem Gerät gibt es nur noch ein Aufladegerät für den Akku. Hier kann der teure Akkuschrauber punkten: Er beinhaltet zusätzlich einen Wechselakku. Neigt sich der Akku dem Ende, kann einfach mit dem Wechselakku weitergearbeitet werden.

Akkuschrauber-Test Nr. 1: Verkleidung abmontieren

Die Verkleidung am Treppengeländer abzumontieren, sollte nicht allzu schwer sein. Mit dem günstigen Modell für 40 Euro gelingt das kinderleicht. Auch mit dem teuren Gerät für 240 Euro lassen sich Schrauben wie von selbst herausdrehen. Die Aufnahme für Schraubaufsätze ist magnetisch. Ein winziger Pluspunkt für das Premiummodell – ihren Zweck erfüllen aber beide gleich gut.

Akkuschrauber-Test Nr. 2: Regal zusammenbauen

Weiter geht's im Akkuschrauber-Test: Annika testet die Schraubfähigkeit der Bohrer beim Zusammenbauen eines Regals. Der Premiumschrauber versenkt die Schrauben problemlos in der Spanplatte. Auch das günstige Modell erfüllt seinen Zweck – allerdings mit Ach und Krach, denn mit zunehmender Anzahl versenkter Schrauben lässt die Power des Modells ganz schön nach.

In puncto Kapazität liegt der teure Akkuschrauber deutlich vorne. Mit dem Modell können rund dreimal so viele Schrauben versenkt werden wie mit dem preiswerten Fabrikat. Wer den ganzen Tag mit dem Akkuschrauber arbeiten muss, ist mit dem teuren Gerät daher besser bedient.

Akkuschrauber-Test Nr. 3: Löcher in eine Backsteinwand bohren

Wie schlagen sich die Akkubohrer beim Bohren von Löchern in eine Backsteinwand? Das Resultat bei beiden Modellen ist ernüchternd: Es funktioniert schlichtweg nicht. Aus gutem Grund: Beide Geräte besitzen keine Schlagfunktion, die für das Bohren durch Stein aber notwendig ist.

Fazit: Wer nur einige Schrauben rein- und rausdrehen möchte, ist mit dem günstigen Modell gut bedient. Für den professionelleren Gebrauch müssen Sie hingegen tiefer in die Tasche greifen, um ein leistungsfähiges Gerät zu erhalten.

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