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Alte Küchenarbeitsplatte austauschen – was beachten?

Ist die alte Küchenarbeitsplatte abgenutzt und zerkratzt, müssen Sie nicht gleich eine neue Küche kaufen. Es genügt, wenn Sie die Arbeitsplatte austauschen. Das ist weder teuer noch aufwendig.

22.10.2012 00:00 | 4:08 Min |

Erster Schritt: Kochfeld und Spüle ausbauen

Bauen Sie zunächst aus der alten Platte das Ceran-Kochfeld aus – denken Sie dabei unbedingt daran, vorher die Sicherung auszuschalten. Auch die Spüle muss abgebaut werden. Drehen Sie hierfür die Wasserzufuhr ab und lösen Sie den Silikonrand der Spüle mit einem handelsüblichen Cutter. Der Ausbau dauert in der Regel nur wenige Minuten.

Küchenarbeitsplatte aussägen

Im nächsten Arbeitsschritt sollten Sie die Aussparungen für das Kochfeld und die Spüle aus der neuen Küchenarbeitsplatte aussägen. Keine Sorge, hier müssen Sie nicht aufwendig Maß nehmen. Legen Sie einfach die alte auf die neue Arbeitsplatte und zeichnen Sie die Konturen mit einem Bleistift nach. Bevor Sie die Aussparungen der Küchenarbeitsplatte aussägen, sollten Sie in alle vier Ecken ein Loch bohren – so können Sie mit dem Sägeblatt der Stichsäge leichter eintauchen. Achten Sie darauf, dass Sie ein gegen den Stoß gezahntes Sägeblatt einspannen – so franst das Holz nur nach unten aus.

Küchenarbeitsplatte austauschen

Bevor Sie die Küchenarbeitsplatte einbauen können, sollten Sie das unbehandelte Holz mit Leinölfirnis einreiben, um Hygiene in der Küche  zu gewährleisten – das Naturprodukt ist lebensmittelecht und lange haltbar. Die Abschlussleisten befestigen Sie schließlich mit Silikon und kleben sie an die Wandkanten an. Die Materialkosten für eine neue Küchenarbeitsplatte liegen insgesamt bei rund 200 Euro.

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