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Sanieren

Haus renovieren und den Marktwert langfristig steigern.

Neben den notwendigen Renovierungsarbeiten zur Instandhaltung gibt es eine Reihe von Maßnahmen, die den Wiederverkaufswert Ihres Wohneigentums steigern.

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Fenster austauschen © Ingo Bartussek - Fotolia

Gut geplante Renovierungsmaßnahmen machen sich für Hausbesitzer bezahlt

Jedes Haus benötigt über kurz oder lang eine Renovierung. Das können Schönheitsreparaturen wie ein neuer Fassadenanstrich oder ein frisch gefliestes Bad sein, aber auch grundlegende Sanierungsarbeiten wie neue Fenster oder eine Wärmedämmung . Hausbesitzer sollten sich im Klaren sein, welche Kosten mit einer Renovierung auf sie zukommen. Daher sind eine gute Planung und die Unterstützung durch Fachleute unverzichtbar für alle größeren Renovierungsarbeiten. Für die Maßnahmen, die die Energieeffizienz der Immobilie steigern, sollten Sie eine Kosten-Nutzen-Rechnung aufstellen. So wissen Sie, wann sich zum Beispiel eine Wärmedämmung oder eine moderne Gasbrenntherme durch die eingesparten Energiekosten amortisiert hat.

Renovieren Sie Ihr Haus ganz nach Ihrem Geschmack

Das Einsparpotenzial einer energetischen Sanierung ist zwar nicht zu unterschätzen, aber es ist bei weitem nicht der einzige Grund für Eigenheimbesitzer, ihr Haus zu renovieren. Kinder, die das Haus von ihren Eltern geerbt haben oder Käufer von Altbauten haben häufig den Wunsch, ihr neues Zuhause ganz nach ihren Wünschen zu gestalten und es an ihre Ansprüche anzupassen. Daher werden oft alte Küchen und Bäder modernisiert, die alten Bodenbeläge und Tapeten entfernt und durch neue ersetzt. Weitere Arbeiten, die im Zuge einer Rundum-Modernisierung durchgeführt werden, sind zum Beispiel

  • Ausbau des Dachbodens mit Einbau von Dachfenstern
  • Dämmung des Kellers
  • Modernisierung der Haustechnik
  • Austauschen oder Renovieren der Türen

Werterhaltung und Wertsteigerung durch Renovierungsarbeiten am Haus

Nicht alle Renovierungsmaßnahmen sind den eigenen Wünschen geschuldet. Teilweise müssen bauliche Mängel behoben werden, um die Bausubstanz nicht zu gefährden. Dazu gehören feuchte Keller der Außenwände und in Fachwerkhäusern Schädlingsbefall z. B. durch Holzbock. Aber auch eine rissige oder bröckelnde Fassade oder undichte Fenster sollten möglichst schnell renoviert werden, um langfristige Schäden zu vermeiden und die Freude am Eigenheim nicht zu beeinträchtigen. Viele Sanierungsmaßnahmen insbesondere in Altbauten sind aufwändig und kostenintensiv. Prinzipiell ist es aber besser, das Haus einmal richtig zu renovieren, als jahrelang immer wieder Folgeschäden auszubessern. Für Altbauten und historische Häuser gibt es teilweise sogar staatliche Zuschüsse für die Sanierung.

Haus renovieren und Geld sparen – mit Dämmung und Co.

Energetische Sanierung ist nicht nur aus Kostengründen ein aktuelles Thema. Einige Sanierungsmaßnahmen sind im Rahmen der Energieverordnung sogar gesetzlich vorgeschrieben. So sind Hausbesitzer, die ihre Putzfassade vollständig erneuern, heutzutage verpflichtet, auch eine Wärmedämmung an die Fassade anzubringen. Auch die Dämmung von Dächern und Geschosszwischendecken ist durch die Energieverordnung vorgesehen. Die Kosten für solche Renovierungsmaßnahmen steigen besonders bei alten Häusern schnell in die Zehntausende. Langfristig rechnen sich aber die meisten Modernisierungsmaßnahmen durch deutlich gesunkene Energiekosten. 

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