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Mit einer energetischen Sanierung macht Heizen wieder Spaß!

Informieren Sie sich über effiziente Wärmedämmung, moderne Heizungsanlagen und weitere Sanierungsmaßnahmen, die Ihnen langfristig bares Geld sparen.

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Dämmung © Ingo Bartussek - Fotolia

Im Idealfall schont eine energetische Sanierung die Umwelt und den Geldbeutel

Die Energiekosten steigen kontinuierlich an – gleichzeitig wächst das Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz. Viele Menschen, die heute ein Haus bauen, entscheiden sich für ein so genanntes Niedrigenergiehaus oder Effizienzhaus, das durch innovative Bau- und Isolierungsverfahren besonders wenig Heizenergie benötigt. Aber was kann man tun, wenn man ein Haus älteren Baujahrs besitzt, das nicht den neuesten Standards entspricht? Hier ist eine energetische Sanierung eine lohnende Überlegung. Mit einer  Dämmung der Gebäudehülle, Isolierfenstern oder eine Geschossdecken-Dämmung lassen sich häufig gute Ergebnisse erzielen. Wichtig ist bei allen energetischen Sanierungsmaßnahmen die Frage nach der Wirtschaftlichkeit – schließlich sollen sich die Baumaßnahmen hinsichtlich der eingesparten Energie langfristig rechnen.

Energetische Sanierungsmaßnahmen im Überblick

Energetische Sanierung bezeichnet alle Modernisierungsmaßnahmen, die die Energieverbräuche für die Heizung, das Warmwasser und die Wohnraumbelüftung reduzieren. Zu den klassischen Sanierungsmaßnahmen von Wohngebäuden gehören:

  • Dämmung der Außenwände/der Außenwandzwischenräume
  • Dachdämmung
  • Dämmung der Keller-Außenwände
  • Dämmung der Kellerdecke
  • Fenstersanierung (Isolierglasfenster oder Wärmedämmfenster)
  • Heizungssanierung, z. B. durch Wärmepumpe, Strahlungsheizung oder Niedrigtemperaturkessel
  • Kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung
  • Solarthermieanlage zur Unterstützung von Heizung oder Warmwasserbereitung

Fördermittel für die energetische Sanierung von Privathäusern

Bevor Sie sich zur energetischen Sanierung Ihres Eigenheims entschließen, sollten Sie Ihre Möglichkeiten kennen und sich einen Überblick über das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Sanierungsmaßnahmen verschaffen. Hier kann ein professioneller Energieberater helfen. Zudem wird die energetische Sanierung von Gebäuden in bestimmten Fällen von der Bundesregierung gefördert. Im Rahmen der Programme für energieeffizientes Bauen und Sanieren können auch Privatpersonen bei der KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) eine Förderung für geplante Sanierungsmaßnahmen beantragen.

Mehr Lebensqualität und gesteigerter Marktwert durch optimale Wärmedämmung

Insbesondere bei alten, unzureichend isolierten Gebäuden spart eine energetische Sanierung Energiekosten ein und steigert die Wohnqualität. Auch in Hinblick auf den Marktwert eines Hauses ist die energetische Sanierung lohnend. Langfristig werden die Auflagen für energetische Bauweise zunehmen. So sind schon jetzt verschiedene Sanierungsmaßnahmen wie die Dämmung der Geschosszwischendecken verpflichtend für Eigenheimbesitzer. Da eine Dämmung oder eine Heizungssanierung aber nicht nur kostenintensiv, sondern auch relativ aufwändig ist, scheuen viele Hausbesitzer die Investition. Zwar ist es sinnvoll, eine energetische Sanierung durch Fachleute ausführen zu lassen – mit etwas Unterstützung kann man einige Maßnahmen wie die Innenraumdämmung auch selbst erledigen. Das passende Material dafür gibt es im Baumarkt oder Baustoffgroßhandel. Wenn Sie sie also entscheiden, Ihr Dach selbst zu dämmen, entsteht als Nebeneffekt vielleicht noch ein hübsch ausgebauter Bodenraum.

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