Ratgeber

Renovieren

Nutzen Sie die Haussanierung gleichzeitig zur Wärmedämmung.

Im Zuge von notwenigen Sanierungsarbeiten am Haus bietet sich eine zusätzliche Wärmedämmung an. So steigern Sie den Wohnkomfort und senken die Heizkosten.

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Haussanierung © Kzenon - Fotolia

Sanieren mit Mehrwert – so profitieren Sie von einer Haussanierung

Jeder Hausbesitzer wird früher oder später mit dem Thema Sanierung konfrontiert. Die Gründe dafür sind unterschiedlich – meist ist aber mindestens einer der folgenden drei der ausschlaggebende:

  1. Sie möchten Ihr Haus optisch und technisch modernisieren, um die Wohnqualität zu steigern.
  2. Sie möchten die Energieeffizienz Ihres Hauses verbessern, um die Kosten für Strom und Heizung langfristig zu senken. 
  3. Es gibt Schäden oder bauliche Mängel am Haus, die mit einer Sanierungsmaßnahme beseitigt werden müssen.

Insbesondere, wenn Sie in einem Altbau wohnen, spielen vermutlich mehrere dieser Gründe eine Rolle. Größere Instandsetzungsarbeiten bei alten Häusern sind eine gute Gelegenheit für eine gleichzeitig energetische Sanierung, und teilweise ist dies durch die Energieverordnung sogar vorgegeben. So sind Hausbesitzer, die die Putzfassade Ihres Hauses erneuern, gesetzlich verpflichtet, die Fassade im Zuge der Sanierungsarbeiten zu dämmen .

Welche Sanierungsmaßnahme ist zu welchem Zeitpunkt sinnvoll?

Wenn Sie könnten, würden Sie wahrscheinlich alle Renovierungsarbeiten auf einmal erledigen: dämmen, Ausbau des Dachbodens, moderne Haustechnik und neue Bäder – da die finanziellen Mittel aber meist begrenzt sind und niemand auf einer Dauerbaustelle leben möchte, ist es sinnvoll, eine logische Reihenfolge für die Haussanierung zu finden und diese langfristig – wenn es sein muss, auch auf Jahre – zu planen. Eine neue, energieeffiziente Heizanlage ist zwar wünschenswert, sie macht aber wenig Sinn, wenn das Haus nicht ausreichend gedämmt ist und ein Großteil der Wärme entweicht. Umgekehrt können Ihnen die Dämmung der Wände und der Einbau dichter Fenster zum Verhängnis werden, wenn der Keller feucht ist: Hier besteht die Gefahr von Schimmelbildung in den Wänden, da die Feuchtigkeit nicht mehr durch die Wände und Fenster entweichen kann. Nehmen Sie sich daher Zeit, die Kosten und den Arbeitsaufwand für die einzelnen Sanierungsmaßnahmen zu kalkulieren. Ein paar grundsätzliche Fragestellungen können Ihnen die Entscheidung erleichtern.

Prioritäten setzen und die Haussanierung langfristig planen

  • Was muss sofort erledigt werden und was kann noch warten?
  • Welche Maßnahmen sind eher eine optische Sanierung und welche bringen einen konkreten Kostenvorteil?
  • Was können Sie selbst erledigen, für was müssen Sie Handwerker beauftragen?
  • Wie aufwändig sind die Arbeiten? Wie lange dauert die Maßnahme voraussichtlich?
  • Und nicht zuletzt: Wie viel wird eine Sanierungsmaßnahme in etwa kosten?

Wer sich unsicher ist, was Wärmedämmung, Heizungsmodernisierung oder die allgemeinen Prioritäten bei der Haussanierung angeht, der kann einen Energieberater hinzuziehen. Diese Experten identifizieren gezielt den Handlungsbedarf in Ihrem Haus, schlagen entsprechende Maßnahmen vor und geben Tipps, ob Sie eine Förderung für die Haussanierung beantragen können. 

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