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Renovieren

Planen Sie die Modernisierung schrittweise und im Voraus.

Die Modernisierung eines Hauses kann aufwändig sein - am sinnvollsten ist es, die Renovierungsarbeiten Schritt für Schritt nach Priorität durchzuführen.

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Renovieren © visivasnc - Fotolia

Mit einer Modernisierung steigt der Marktwert einer Immobilie

Auch wenn Modernisierungsmaßnahmen zunächst eine Investition bedeuten, so machen sie sich langfristig bezahlt. Denn mit der Modernisierung einer Immobilie steigen die Wohnqualität und der Marktwert bzw. Wiederverkaufswert. Eine Modernisierung kann im kleinen oder in sehr umfangreichem Rahmen erfolgen und entweder die Außenhülle des Gebäudes oder die Innenräume betreffen. Zu den klassischen Modernisierungsarbeiten im Außenbereich gehören:

  • Austausch von Türen und Fenstern gegen neue, wärmegedämmte Modelle
  • Fassadenerneuerung
  • Anbau oder Wintergarten
  • Dachdämmung
  • Dämmung der Kellerwände
  • Balkon

Zu den häufigsten Maßnahmen im Innenbereich einer Immobilie zählen:

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Eigenheimbesitzer investieren meist gern, um ihr Zuhause wohnlicher zu machen. Viele Modernisierungsmaßnahmen bringen aber auch konkrete Einsparungen mit sich. So reduziert sich zum Beispiel durch die Wand- oder Dachdämmung der Energieverbrauch des gesamten Hauses. Wie bei allen Renovierungsarbeiten sollte auch bei grundlegenden Modernisierungsmaßnahmen eine Kosten-Nutzen-Rechnung aufgestellt werden, um sicherzugehen, dass sich die Investition auf lange Sicht rechnet.

Modernisierung von Mietwohnungen – höhere Kosten für den Mieter?

Im Mietrecht unterscheidet man zwischen Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen und so genannten Modernisierungsmaßnahmen. Alle baulichen Arbeiten, die den Gebrauchswert einer Immobilie steigern, gehören zur Modernisierung. Zwar profitiert der Mieter vom gesteigerten Wohnkomfort, oft geht eine Modernisierung jedoch mit einer Mietpreissteigerung einher, weil die Kosten für die Modernisierung auf den Mieter umgelegt werden dürfen. Grundsätzlich ist der Vermieter verpflichtet, seine Mieter mindestens drei Monate vor Baubeginn durch eine Modernisierungsankündigung über die bevorstehenden Arbeiten zu informieren. Schließlich gehen bauliche Maßnahmen auch mit Lärm und Schmutz einher und schränken ggf. die Wohnqualität zeitweise ein. In besonderen Härtefällen können Mieter auch gerichtlich gegen die Modernisierungsmaßnahmen vorgehen, dies hat aber langwierige Verfahren zur Folge und dient weder der Wohnqualität noch dem Verhältnis von Mieter und Vermieter.

Selbst modernisieren – so gestalten Heimwerker ihr Zuhause

Einen Balkon sollten Sie vielleicht nicht selbst anbauen. Aber viele kleinere Modernisierungsmaßnahmen können Hausbesitzer selbst erledigen. Dazu gehören die Renovierung von Treppen oder das Verlegen eines neuen Fußbodenbelags. Wie wäre es mit einem Echtholz-Laminat in einem warmen Farbton und einer dazu passenden Wandfarbe? Viele Baumärkte bieten inzwischen Wärmedämmbeläge an, die unter dem Laminat verlegt werden und die für die nötige Fußwärme sorgen. Auch ein neuer Teppichboden oder eine Renovierung der Zimmertüren kosten nicht viel und machen einen deutlichen Unterschied für Ihr Zuhause. 

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