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Richtig streichen: Tipps für ein sauberes Ergebnis

Wer sich an der alten Tapete oder Wandfarbe sattgesehen hat, kann mit etwas Farbe dem Raum neuen Charakter verleihen. Richtig streichen – das will aber gelernt sein. Tipps, wie’s geht, erhalten Sie hier, im SAT.1 Ratgeber.

22.10.2012 00:00 | 4:44 Min |

Vor dem Anstreichen abkleben und abdecken

Auch wenn’s mühsam ist: Kleben Sie jede Fußleiste, jeden Rahmen und Lichtscha...
Auch wenn’s mühsam ist: Kleben Sie jede Fußleiste, jeden Rahmen und Lichtschalter ab, bevor Sie mit dem Streichen beginnen. © Michael Schtze - Fotolia

Bevor es mit dem Streichen losgehen kann, müssen einige Vorbereitungen getroffen werden. Damit die Möbel nicht im Weg stehen und Farbspritzer abbekommen, werden sie in die Raummitte geschoben und mit einer Plastikplane bedeckt. Die Abdeckungen der Lichtschalter und Steckdosen können mit einem Schraubenzieher ganz leicht entfernt werden. Achtung: Vorher unbedingt den Strom abschalten!

Auch Fenster, Türrahmen und der Boden müssen abgedeckt werden. Damit das Klebeband zum Schutz vor Farbspritzern auf den Fußleisten besser hält, werden diese vorher mit einem feuchten Tuch abgewischt. Zum Schluss nur noch den Boden mit dickem Papier oder Moltonstoff auslegen – Folie ist zu rutschig und birgt Verletzungsgefahr –, dann können Sie loslegen.

Papiertapete oder Wand richtig streichen: Tipps für den Farbauftrag

Erst rühren, dann streichen, damit die Farbe gleichmäßig deckt.
Erst rühren, dann streichen, damit die Farbe gleichmäßig deckt. © RAM - Fotolia

Good news für alle, die eine glatte Tapete auf der Wand haben und diese nicht mehr sehen können: Sie müssen nicht unbedingt neu tapezieren , damit die Farbe darauf hält. Um der Wand Struktur zu verleihen, eignet sich WP Streichgrund – der wird zwar normalerweise als Grundierung zum Verputzen auf die Wand aufgetragen, lässt sich aber wunderbar zweckentfremden. Auf Raufasertapete können Sie direkt mit neuer Wandfarbe malern. Egal, mit welcher Farbe Sie die Wände streichen  möchten: Vor dem Auftragen sollten Sie diese gründlich umrühren, am besten mit einem Rührholz oder einem ausgedienten Holzlöffel.

Erste Grundregel in Sachen „richtig streichen“: Zunächst sollten Sie mit einem Pinsel alle Kanten und Ecken streichen, denn nur so erhalten Sie ein einheitliches Ergebnis. Erst dann können Sie mit der Rolle richtig streichen. Tipps gefällig? Arbeiten Sie dabei so gleichmäßig wie möglich, rollen Sie immer von oben nach unten und zurück. Nehmen Sie außerdem nicht zu viel Farbe mit Pinsel oder Rolle auf, um Kleckse zu vermeiden. Dann sieht Ihre glatte Wand bald aus wie Strukturtapete.

Weitere Tipps zum Streichen

Mit der Farbrolle richtig streichen – gar nicht so leicht, wenn’s nicht fleck...
Mit der Farbrolle richtig streichen – gar nicht so leicht, wenn’s nicht fleckig werden soll. Tipps: Farbe vorher abstreifen und gleichmäßig von oben nach unten streichen. © lenets_tan - Fotolia

Wer mit einer Farbrolle arbeitet, braucht immer auch ein Abstreifgitter, an dem überschüssige Farbe hängen bleibt. Nur so wird der Farbauftrag auch gleichmäßig. Ein Tipp für alle, die auch die Decke richtig streichen möchten: Teilen Sie die Fläche in Gedanken in Reihen und Rechtecke, die Sie dann nacheinander streichen – auch hier aber erst die Kanten ausmalen und dann den Rest.

Ob WP Streichgrund oder Wandfarbe für die Tapete: Streichen Sie die Wand immer zweimal. Lassen Sie die erste Schicht vollkommen durchtrocknen und tragen Sie dann die zweite Schicht auf. Wirft die Tapete Blasen oder Falten, ist das kein Grund zur Sorge, denn diese bilden sich später wieder zurück.

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