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Tropfender Wasserhahn: Reparieren ohne Handwerker

Ein tropfender Wasserhahn kann auf Dauer nicht nur nerven, sondern geht auch noch ins Geld. Zudem wird kostbares Trinkwasser verschwendet. Wie Sie die Armatur selber reparieren, erfahren Sie hier.

22.10.2012 00:00 | 3:43 Min |

Wodurch kommt ein tropfender Wasserhahn zustande?

Der Wasserhahn tropft! Ursache dafür ist in vielen Fällen kalkhaltiges Wasser, das die Dichtungen angreift. Wer das Problem lösen und den tropfenden Wasserhahn reparieren will, muss nicht unbedingt einen Handwerker beauftragen. Um zu überprüfen, ob die Dichtungen kaputt sind oder ob sonstige Verschleißteile möglicherweise ersetzt werden müssen, müssen zunächst die Ventilkappen abgeschraubt werden. Bevor allerdings mit den Handwerker-Arbeiten begonnen wird, gilt: Hauptwasserhahn abdrehen! Sonst wird die Wasserhahn-Reparatur eine ziemlich nasse Angelegenheit.

Mit einem sogenannten Maulschlüssel lassen sich die Ventilkappen abschrauben. Ist der nicht zur Hand, kann auch eine Rohrzange verwendet werden. Aber Vorsicht: Um die Chromarmaturen nicht zu beschädigen, sollten die Ventilkappen mit einem Tuch geschützt werden, bevor man die Zange ansetzt.

Ventile und Armaturen reinigen – so geht's

Sind Ventile und Armatur stark verschmutzt und mit Kalk zugesetzt, sollten sie gründlich gereinigt werden. Meist lässt sich dadurch schon ein tropfender Wasserhahn reparieren. Für das reinigende Säurebad mischt man Wasser und Zitronensäure an. Darin lässt man dann die Einzelteile des Ventils und den Wasserhahn für eine Zeit einwirken. Kalk und Dreck lösen sich im Säurebad prima von der Armatur ab, hartnäckigere Verschmutzungen lassen sich anschließend mit Stahlwolle, zur Not auch mit einem Schraubenzieher entfernen. Hahnfett schützt vor Korrosion durch Kalk und hält zudem die Dichtungen weich und geschmeidig. Nach dem Reinigen sollte es daher auf alle beweglichen Teile schön dick aufgetragen werden.

Ist ein tropfender Wasserhahn nicht mehr zu reparieren oder will man ohnehin das ganze Badezimmer renovieren , sollte man beim Kauf einer neuen Armatur darauf achten, dass diese aus sogenanntem Rotguss besteht – sprich aus einer Messing-Kupfer-Legierung. Die ist ziemlich robust und langlebig.

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