Ratgeber

Tür streichen: Tipps zur Wohnungsrenovierung

Wer renovieren möchte, sollte nicht nur tapezieren und Wände streichen, sondern sich auch Fenstern und Türen widmen. Eine Tür streichen Sie am besten selbst – das spart viel Geld.

22.10.2012 00:00 | 5:08 Min |

Tür aushängen und aufbocken

Wer seine Tür streichen, polieren oder von alter Farbe befreien möchte, sollte sie unbedingt aushängen, die Türklinke abmontieren und die Tür aufbocken – am besten im Freien. So bleiben Staub und Schmutz in der Wohnung und Sie können rückenschonend arbeiten. Handelt es sich um eine Holztür mit Glaseinsatz, sollten Sie die Scheibe abkleben.

Um alte Farbe von der Tür zu entfernen, dürfen Sie heutzutage keinen Abbeizer mehr benutzen – andernfalls riskieren Sie hohe Geldstrafen. Verwenden Sie stattdessen Entlacker. Dieser ist ungiftig und somit umweltfreundlich. Arbeiten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit mit Handschuhen und vermeiden Sie, die Dämpfe einzuatmen. Rühren Sie den Entlacker gut um und tragen Sie ihn dünn auf die Holzoberfläche auf. Nach einer halben Stunde Einwirkzeit wirft die Farbe Blasen. Nun können Sie diese mithilfe eines Spachtels entfernen.

Tür streichen: Neuer Glanz für altes Holz

Bevor Sie die Tür streichen können, müssen Sie das Holz abschleifen – nur so nimmt die Tür später auch die neue Farbe auf. Verwenden Sie dafür am besten Schleifpapier und einen Holzklotz. Mit einem Schwingschleifer bestünde die Gefahr, dass Sie Holz oder Glas beschädigen. Tragen Sie im nächsten Schritt den feinen Schleifstaub mit einem speziellen Tuch ab und pinseln Sie Vorlack auf die Tür.

Mit einem Decklack können Sie nun die Tür streichen: die Ränder mit einem Pinsel, die Türfläche mit einer Rolle. Die Kosten für die Do-it-yourself-Variante liegen bei rund 60 Euro, ein Malermeister verlangt mitunter ein Vielfaches.

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