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Schöner Rahmen

Beeteinfassung: Ideen und Tipps zu Materialien

Rosen, Hyazinthen, Begonien – sie finden alle ihren Platz in Gärten. Mit einer Beeteinfassung sorgen Sie für Ordnung, denn die Pflanzen wachsen schließlich und breiten sich aus. Alles über die Vorteile einer solchen Begrenzung und geeignete Materialien erfahren Sie hier, im SAT.1 Ratgeber.

Blumenbeet-Beet-Stein-pixabay
© pixabay.com

Pro Beeteinfassung: Gründe für die Begrenzung

Einige stehen auf Naturgärten  – kein Wunder, denn so spart man sich viel Gartenarbeit. Wer aber einen geordneten Außenbereich lieber hat, für den ist eine Beeteinfassung hingegen Pflicht. Das macht optisch etwas her, ist aber auch praktisch. Dank der Einfassung breiten sich die Blumen im Beet nicht unkontrolliert aus, sondern bleiben in ihrem Bereich. Ein weiterer Vorteil: Rasen und Unkraut werden ebenfalls in ihre Schranken verwiesen. Ob Sie mehrere Beete zu einem zusammenfassen oder jedes einzeln eingrenzen, bleibt Ihnen überlassen.

Einfassung selber machen: Tipps

Sie haben sich für eine Beeteinfassung entschieden? Super, dann legen Sie gleich los, denn die Begrenzung können Sie auch selber machen. Fragt sich nur, aus welchem Material. Stein, Holz, Metall, Kunststoff – jedes hat seine Vorzüge. Wofür Sie sich entscheiden, ist natürlich eine Frage der Optik. Wem diese wichtig ist, der lässt die Einfassung einige Zentimeter hochstehen – das erschwert zwar die Rasenpflege , macht aber einiges her.

Moderne Beeteinfassung: Metall oder Edelstahl?

Sehr modern und recht platzsparend sind schlichte Metallkanten oder Einfassungen aus Stahl. Vorteil: Sie sind günstig, lassen sich praktisch zusammenstecken und in den Boden schlagen – vorausgesetzt, es sind keine Steine oder Wurzeln im Weg. Ob die Abschlussstücke rund, oval oder eckig sind, können Sie ebenfalls ganz nach persönlichem Gefallen entscheiden. Allerdings sollte die Silber-Optik schon zur übrigen Gartengestaltung passen. Haben Sie also noch andere Elemente aus Metall in Ihrem Außenbereich – Gartenmöbel oder Deko etwa –, passen die modernen Kanten wunderbar.

Natürliche Beeteinfassung: Holz oder Weidenzaun

Schlicht, natürlich, zeitlos – mit Holzpalisaden können Sie ebenfalls ein Beet einfassen. Achten Sie beim Kauf aber darauf, dass dieses behandelt ist, damit es Wind und Wetter standhält. Nachteil: An hohen Kanten scheitern viele Rasenmäher. Für Sie bedeutet das mehr Arbeit, denn an der Einfassung müssen Sie im Anschluss noch einmal mit Rasentrimmer  oder Gartenschere per Hand ran. Auch eine Möglichkeit in puncto Beeteinfassung: Weide – zum Beispiel als kleiner Zaun um die Pflanzen herum gebaut.

Mediterrane Beeteinfassung: Stein an Stein

Ein Hingucker und auch für die Rasenpflege besser geeignet sind Einfassungen aus Stein, denn auf diesen kann ein Rad des Rasenmähers fahren, sodass Sie die Rasenkante  erwischen. Tipp: Ob Sie sich hier für Naturstein, Granit, Klinker, Back- oder Betonstein entscheiden, machen Sie am besten davon abhängig, welches Material Sie schon für Wege, Terrasse und Co. verwendet haben. Damit das Mähen gut klappt, müssen die Steine bündig mit dem Erdboden verlegt werden – und zwar in einem etwa zehn bis 20 Zentimeter tiefen Kiesbett samt Beton.

Günstige Beeteinfassung: Kunststoff

Wer Geld sparen möchte, kann auch zu Kunststoff greifen, denn eine Beeteinfassung aus Plastik kostet fast nichts. Allerdings ist diese weder besonders langlebig noch stabil. Spielende Kinder im Garten, Gartenarbeit mit spitzen Gegenständen, Rasenmäher und Frost – das alles kann die Einfassung schnell beschädigen.

Ungewöhnliche Ideen für die Beeteinfassung

Ganz hoch im Kurs bei Hobbygärtnern stehen Beeteinfassungen aus Stein. Wer etwas ganz Besonderes möchte, kann natürlich auch zu Nicht-Standard-Materialien greifen – alten Dachziegeln, Tellern, Bambus oder verrosteten Rohren beispielsweise. Sie können sich nicht entscheiden? Dann mischen Sie doch verschiedene Varianten oder versehen Sie Ihre Beeteinfassung mit kleinen Spots zur Beleuchtung – hier sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt.

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