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Dachbegrünung

Grüner wohnen: Unser Experte zeigt, wie man ein trostloses Garagendach in ein grünes Paradies verwandelt.

07.12.2012 17:15 | 6:51 Min |

Dachbegrünungen sorgen nicht nur für ein deutlich besseres Klima - vor allem in Stadtgebieten -, sie sehen auch richtig toll aus. Und das Beste: Viele Kommunen fördern die private Dachbegrünung mit finanziellen Zuschüssen.  

Extensive und intensive Dachbegrünung

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Varianten der Dachbegrünung: zwischen der extensiven Dachbegrünung, bei der das Dach mit niedrigen Stauden bepflanzt wird, und der intensiven Dachbegrünung, bei der auch größere Sträucher und sogar kleine Bäume auf dem Dach wachsen können. Für welche Variante man sich letztlich entscheidet, sollte von einem Statiker geklärt werden.

Am beliebtesten ist die einfache, die extensive Dachbegrünung. Die kostet weniger und ist auch im Aufbau weniger aufwändig. Manche Firmen bieten sogar schon fertige Pakete zum Selbstbau an.

Vorbereitung für die Dachbegrünung

Damit das Dach zukünftig vor Beschädigungen geschützt ist, ist eine Abdichtung mit diversen Schichten aus Folien und Matten unerlässlich.
Die erste Schicht bildet ein starkes Vlies, das das Dach von der Begrünung trennt und vor Beschädigungen schützt. Darüber wird eine wasserdichte Wurzelschutzfolie möglichst faltenfrei ausgelegt. Den Abschluss bilden zwei Bahnen Vlies und eine Drainageschicht aus leichtem Pflanzsubstrat. Die Drainage speichert Wasser für die Pflanzen und hilft, überschüssiges Regenwasser besser abzuleiten. Eine spezielle Erde für Dachbegrünungen, von der etwa ein Zentimeter über die Drainageschicht gegeben wird, versorgt die Pflanzen mit wichtigen Nährstoffen.  

Das Dach mit Blumen und Pflanzen begrünen

Für eine extensive Dachbegrünung eignen sich vor allem Sukkulenten, also wasserspeichernde Pflanzen, die Trockenheit gut vertragen. Dazu zählen zum Beispiel Hauswurz- und Steinbrech-Arten als auch Sedum-Arten, die in Dreier- oder Vierergruppen auf dem Dach angeordnet werden.

Dank der pflegeleichten Pflanzen macht die Dachbegrünung kaum Arbeit. Lediglich zweimal pro Jahr sollte Unkraut gejätet und die Erde von Birken- oder Weidensamen befreit werden.  

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