Ratgeber

Erdbeeren und Äpfel auf dem Balkon pflanzen

Einfach lecker: Früchte aus dem eigenen Anbau. Wie man Erdbeeren, Nektarinen und Äpfel selbst auf dem Balkon ziehen kann, zeigt Gartenexperte Klaus Schuster-Woldan im Video.

22.10.2012 00:00 | 7:01 Min | © SAT.1

Lust auf frisches Obst Marke Eigenanbau, aber kein Garten vorhanden? Kein Problem! Selbst auf einem kleinen Balkon kann man sich die Früchte quasi in den Mund wachsen lassen. Einzige Voraussetzung: Viel Sonne.

Was man sonst noch für die Mini-Obstplantage braucht und welche Früchte sich für Balkonien besonders eignen, zeigt Sat.1-Gartenexperte Klaus Schuster-Woldan.

Obstbäume für den Balkon

Ob Äpfel-, Pflaumen-, Kirsch- oder Pfirsichbaum - viele Obstsorten gibt es mittlerweile schon als Miniaturausgabe für den Balkon. Das Besondere an dem sogenannten Säulenobst wie etwa dem Säulenapfel: Die Bäumchen wachsen wie eine Säule platzsparend in die Höhe, statt in die Breite. Sonst ist alles wie beim herkömmlichen Apfelbaum. Auch das Obst der Minibäume steht in Größe und Geschmack den Früchten des großen Bruders in nichts nach.

Tipp vom Experten: Da Säulenobst empfindlich auf Staunässe reagiert, sollte unter die Pflanzerde eine Drainage aus Blähton und Vlies gegeben werden. Die Drainage sorgt dafür, dass überschüssiges Wasser besser ablaufen kann und sich die Löcher des Pflanztopfs nicht mit Erde zusetzen. Darüber hinaus hat Blähton einen weiteren Vorteil: Er ist ein prima Wasserspeicher, der die Erde schön feucht hält ohne dass die Wurzeln zu nass werden und schimmeln.

Ebenfalls eine fruchtige Pflanzidee für den Balkon, die wenig Platz benötigt: ein Weinstock. Was die Pflege angeht, ist Wein im Großen und Ganzen recht anspruchslos. Allerdings dauert es, bis die ersten Trauben geerntet werden können.

Erdbeeren pflanzen - So geht's

Für Blumenkästen und Ampeln optimal geeignet sind Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren und Co. Wenn sie ausreichend mit Wasser, Licht und Nährstoffen versorgt werden, wachsen sie auf dem Balkon sogar noch besser als auf dem freien Land.

Wie das Säulenobst mögen auch die Beeren keine Staunässe. Deshalb empfiehlt sich auch hier, eine Schicht Blähton unter die leicht saure Pflanzerde zu geben. Wichtiger Hinweis vom Experten: Die Erdbeeren nicht zu tief in die Erde setzen, da sie sonst keine Früchte tragen.

Damit nicht zu viel Gießwasser ungenutzt verdunstet und beim Gießen auch nicht so viel Erde an den Erdbeeren kleben bleibt, rät Sat.1-Gartenexperte Klaus Schuster-Woldan außerdem dazu, die Erde der Erdbeeren mit einer Handvoll Heu abzudecken. 

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