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Kostengünstige Variante

Fichtenhecke kaufen, pflanzen und kürzen: Tipps

Sie kennen die hohen Nadelbäume sicher aus jedem Wald. Wussten Sie aber, dass sie sich auch wunderbar als Fichtenhecke eignen? Durch ihre Robustheit und ihr immergrünes Kleid schirmen sie ihr Grundstück perfekt ab – und das besonders kostengünstig.

Fichtenhecke
© Pixabay.com

Welche Sorten eignen sich?

Zwei Arten eignen sich besonders gut für eine Fichtenhecke. Nummer 1: Die Gemeine Fichte, auch Rotfichte genannt, kommt in vielen unserer heimischen Wälder vor. Sie kann nahezu überall gepflanzt werden – allein der Boden sollte etwas feucht sein. Haben Sie jedoch einen kleinen Garten, den Sie mit einer schmalen Hecke umsäumen wollen, ist die Fichtenhecke nicht geeignet. Denn sie benötigt eine Breite von etwa 80 Zentimetern und eine Mindesthöhe von eineinhalb Metern.

Variante Nummer 2 ist die Serbische Fichte. Sie kann deutlich schmaler geschnitten werden. Besonderer Vorteil: Die Knospen der Serbischen Fichte harzen nicht und erleichtern so den Schnitt.

Vor- und Nachteile

Es gibt viele Vorteile, die dafür sprechen, Fichte zu kaufen, um eine Hecke zu gestalten. Erster Punkt: Sie sind sehr günstig, sodass sich insbesondere bei großen Grundstücken richtig Geld sparen lässt. Des Weiteren sind Pflanzen sehr pflegeleicht. Sie brauchen nur wenig Unterstützung, um zu gedeihen. Außerdem sind sie besonders blickdicht und schützen selbst im Winter dank ihrer Nadeln vor neugierigen Blicken.

Ein Nachteil der Fichtenhecke liegt in ihrer Größe. Gerade für kleinere Gärten ist sie daher nicht geeignet. Sie nimmt viel Platz ein und wirkt oftmals zu massig. Außerdem verlieren die Bäume ständig Nadeln, die den Boden um die Hecke herum nach einiger Zeit nahezu unbrauchbar machen. Sie übersäuern ihn und machen ihn zu einem Substrat, auf dem nur wenige Pflanzen gedeihen können.

Wie Sie Ihre Fichtenhecke schneiden

Da die Fichtenhecke gern etwas austreibt, muss sie regelmäßig in Form gebracht werden. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie gerade an den Seiten nicht zu viel wegnehmen: Schneiden Sie etwa ein zu tiefes Loch, besteht die Gefahr, dass dieses nicht mehr zuwächst. Mit dem Kürzen der Spitzen sollten Sie sich bis zu dem Zeitpunkt gedulden, an dem die Fichte eine Höhe erreicht hat, die Sie sich als natürlichen Sichtschutz wünschen. Denn ist die Spitze einmal ab, wächst sie die Hecke noch spärlich in die Höhe – das aber erleichtert auch die weitere Pflege.

Sie brauchen Tipps, wie Sie Ihre Hecke schneiden ? Im SAT.1 Ratgeber werden Sie fündig.

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