Ratgeber

Vorbereitung auf den Frühling

Gartenarbeiten im Februar: Schneiden, schützen, säen

Damit im März bereits die ersten Blumen blühen, sind bestimmte Gartenarbeiten im Februar Pflicht. Da es oft erst jetzt so richtig kalt wird, ist Frostschutz im Februar ein großes Thema. Was Sie außerdem erwartet, bevor sich die ersten Frühlingsboten zeigen, verrät Ihnen der SAT.1 Ratgeber.

Gartenarbeit Februar Pixabay
© Pixabay.com

Pflanzen schneiden

Der schlimmste Frost ist vorbei? Dann jetzt die Gartenschere zur Hand nehmen und die Triebe aller sommerblühenden Sträucher großzügig zurückschneiden. Sie entwickeln bis zum Sommer neue Triebe mit vielen schönen Blüten. Warten Sie mit dieser Arbeit nicht zu lange, denn je später Sie schneiden, desto später schlagen die Pflanzen aus. Ähnliches gilt übrigens auch für den Lavendel . Damit dieser bald wieder kräftig blüht, ist ein Rückschnitt Ende des Monats Pflicht. Tipp: Nur den unteren Teil der alten Blütenzweige stehenlassen, der Rest kommt ab. Wird’s danach noch mal frostig, die Pflanze einfach mit etwas Vlies abdecken – dann kann nichts passieren.

Sie haben ein paar Hortensien im Garten, die noch ihre vertrockneten Blütenreste vom letzten Sommer tragen? Sie fallen Ihren Gartenarbeiten im Februar ebenfalls zum Opfer. Einfach kurz über den grünen Knospen abschneiden. Das Gleiche gilt für abgestorbene Triebe, die Sie erkennen, wenn Sie die Rinde etwas abkratzen. Sieht das Gewebe darunter gelblich und trocken aus, sind die Triebe hinüber.

Weitere Gartenarbeiten im Februar

Einige Blumen müssen auch kurz vor Ausbruch des Frühlings noch vor Kälte und Frost geschützt werden. Dazu zählen Bellis, beliebte Frühlingsblüher, die Minusgrade gar nicht mögen. Tipp: Droht schlimmer Nachtfrost, sollten Sie die Blümchen mit etwas Tannenreisig bedecken. Das Gleiche gilt für Zierkirschen und Magnolien, echte Beautys im Frühjahr. Damit diese aber auch bis zur Blüte durchhält, müssen sie ebenfalls vor Frost geschützt werden. Wie? Indem Sie den Austrieb durch das Mulchen des gefrorenen Bodens hinauszögern. Ein Vlies schützt die Pflanzen hingegen wunderbar vor nächtlichem Frost.

Wer ein Gewächshaus hat, auf den kommen weitere Gartenarbeiten im Februar zu. Ende des Monats können dort nämlich Sommerblumen ausgesät werden. Als Anzuchtgefäße eignen sich – ganz Low-Budget – zum Beispiel Eierkartons. Können die jungen Pflänzchen nach einiger Zeit ins Beet gesetzt werden, trennen Sie die einzelnen Papptöpfe einfach ab und setzen sie einzeln in die Erde. Da Pappe organisch ist, zerfällt sie mit der Zeit.

Lust, so richtig loszulegen mit der Gartenarbeit? Im März erwarten Sie weitere Aufgaben rund ums Blumenpflanzen, Zurückschneiden und, und, und.

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