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Der König unter den Gräsern

Golfrasen anlegen: Tipps für die Pflege

Warum in den Golfclub, wenn Sie doch einen eigenen Golfrasen anlegen können. Was abwegig klingt, ist durchaus realisierbar. Wer jedoch über einen langen Zeitraum Bälle im eigenen Garten schlagen will, muss sich auf eine intensive Pflege des Grüns einstellen. Was es dabei zu beachten gilt, erfahren Sie hier, im SAT. 1 Ratgeber. 

Golfrasen
© Pixabay.com

Dekadent oder konsequent? Im Garten einen Golfrasen anlegen

Neben der offensichtlichsten Bedingung, dass ein Garten groß genug sein muss, damit die Golfbälle nicht regelmäßig in Nachbars privatem Reich landen, sollte auch der Boden und das Umland für einen Golfrasen geeignet sein – so sind beispielsweise Schatten und Staunässe unbedingt zu vermeiden. Glauben Sie, dass Ihr Garten alle Voraussetzungen für einen Golfrasen bringt, wartet die eigentliche Herausforderung jedoch noch auf sie. Denn die Rasenpflege erfordert besonders viel Arbeit. Wässern, Schneiden, Entlauben, Entfernen: Das alles ist Pflicht. Zudem sollten Sie den Golfrasen regelmäßig düngen. Ein Aufwand, der sich lohnt, sieht das Grün bei richtiger Pflege aus wie ein ausgerollter Teppich.

Richtiges Saatgut nutzen

Damit der Golfrasen schön dicht wird, sollten Sie bereits beim Kauf des Saatguts auf hohe Qualität setzen – so wird die Pflege im Nachhinein auch leichter. Qualität heißt in dem Fall, dass die Samen robust sind. Tipp: Nutzen Sie eine Mischung aus Rotschwingel, Wiesenrispe und Straußgras. Die hat sich auch bei anderen Gräsern für den Garten , wie zum Beispiel beim Zierrasen, bewährt.

Große Auswahl bei den Gräsern

Ebenfalls wohlüberlegt sollte die Auswahl des Grases sein – denn dieses gibt es in zahlreichen Sorten. Weidelgras eignet sich beispielsweise sehr gut, wenn Sie einen Golfrasen anlegen. Das Grün muss nur regelmäßig geschnitten werden, ansonsten ist es bezüglich des Standortes sehr anpassungsfähig. Ebenfalls zu empfehlen: die Wiesenrispe, die sandig-humosen lehmigen Boden liebt. Großer Vorteil bei ihr: Hitze und Trockenheit übersteht sie gut. Trotzdem sollten Sie ab und an bewässert werden, damit sich ihre Knospen schneller bilden können.

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