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Der Alleskönner unter den Heckenpflanzen

Hainbuche kaufen: Das Wichtigste zu Preis und Pflege

Sie kann ziemlich hoch wachsen, hat immer frischgrüne Blätter und verliert selbst bei Frost nichts von ihrer Schönheit: die Hainbuche. Kaufen sollten Sie diese jedoch erst, wenn Sie genügend Platz in Ihrem Garten haben. Warum, das erfahren Sie im SAT. 1 Ratgeber.

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© pixabay.com

Preis und Qualität: Hainbuche kaufen

Sie wächst zwar in luftigen Höhen, der Preis für eine Weißbuche, wie die Hainbuche auch genannt wird, ist jedoch verhältnismäßig niedrig. Mitunter ist Wurzelware ist bereits für knapp über einen Euro erhältlich. Für Containerware müssen Sie rund sieben Euro zahlen. Ein Preis, der sich lohnt, denn Containerware wird zusammen mit dem Wurzelbereich geliefert und kann somit das ganze Jahr über gepflanzt werden. Wer sich das Pflanzen der Hainbuche sparen will und keine Lust oder Zeit hat zu warten, bis diese gewachsen ist, kann sie auch als Fertig-Hecke kaufen. Der Preis für ein 80 Zentimeter hohes Grün beträgt rund 120 Euro.

Als Hecke oder Einzelpflanze

Die meisten Hobbygärtner legen die Hainbuche als Hecke an, um sie als Sichtschutz zu verwenden. Der Grund: Sie trägt ihre Blätter lange und kann bis zu vier Meter hoch werden, sodass neugierige Passanten oder Nachbarn keine Chance haben. Die Hainbuchen-Hecke bringt demnach viele Vorteile mit.

Doch auch als Einzelbaum kann sie ihre Schönheit bei einer maximalen Höhe von 25 Metern und einer Breite von zwölf Metern in voller Pracht entfalten. Zudem stellt sie durch ihren dichten Wuchs ein ideales Zuhause für Singvögel dar und liefert genügend Nahrung für Insekten, die in ihr leben.

Sie sehen: Für welchen Zweck Sie die Hainbuche auch kaufen, viel Platz ist immer erforderlich. Das Anlegen einer Hecke selbst ist jedoch einfach. Wie einfach, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Ein „grüner Zaun“ im Handumdrehen

Für eine Hainbuchen-Hecke sollten Sie qualitativ hochwertige Jungpflanzen kaufen. Die wachsen nämlich schneller. Pflanzen Sie diese am besten zwischen Mitte Oktober und Mitte November und bewässern Sie sie unmittelbar nach dem Einsetzen ausreichend. Anschließend das Grün auf halbe Höhe stutzen. So wächst die Hecke gleichmäßig und dicht. Neben dem Alter und Zeitpunkt ist natürlich auch der Standort für einen gesunden Wuchs wichtig. Die Hainbuche mag es am liebsten sonnig bis halbschattig. Zudem sollte der Boden mäßig sauer sein und die Erde sandig und lehmig. Tipp: Mischen Sie etwas Humus bei, das verträgt sie gut und fördert ihr Wachstum.

Wie Sie Humus selber machen können – auch das verrät Ihnen der SAT.1 Ratgeber.

Was bei der Pflege zu beachten ist

An sich ist die Hainbuche sehr anspruchslos – selbst, wenn sie nicht gern im Schatten steht, überlebt sie auch da, wo keine Sonnenstrahlen hingelangen. Nur in drei Punkten sollten Sie bei der Pflege etwas aufpassen. Zum einen braucht die Pflanze regelmäßig Wasser – auch an frostfreien Tagen im Winter. Sie können die Pflanze auch düngen, müssen es aber nicht unbedingt. Des Weiteren sollten Sie sie zweimal im Jahr schneiden, im Sommer und vor dem Austreiben zu Beginn des Jahres. Aber Vorsicht: Vor dem Schneiden nochmals genau in die Hecke schauen, nisten sich dort doch gern Vögel ein.

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