Ratgeber

Für ein Fest der Heidepflanzen

Heidebeet: Alles zum Anlegen und Pflegen

Zum Herbst hin verblasst der Garten oft, beginnen die meisten Pflanzen dann doch ihren Winterschlaf. Mit einem Heidebeet können Sie aber auch gegen Ende des Jahres zuhause noch ein farbenfrohes Pflanzenspektakel genießen. Wie Sie Heidepflanzen anlegen, verrät Ihnen der SAT. 1 Ratgeber.

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© pixabay.com

Eine Gattung – schier unendliche Vielfalt

Wer plant, ein Heidebeet anzulegen, hat zunächst die Qual der Wahl. Denn es gibt Heidepflanzen in schier unzähligen Sorten. Während die Sommerheide „Annabel“ ein strahlendes Rosa aufweist, ist die Winterheide „Schneesturm“ ihrem Namen entsprechend weiß. Aber nicht nur in puncto Farbe unterscheiden sich Heidepflanzen, auch die Blütezeiten klaffen mitunter weit auseinander. So erwacht die Glockenheide zwischen August und Oktober zum Leben, die Englische Heide hingegen schon im ersten Drittel des Jahres, zwischen Januar und April.

Heidebeet anlegen: Darauf sollten Sie achten

Damit das Heidebeet genügend Power bekommt, sollten die Heidepflanzen an einem sonnigen oder zumindest halbschattigen Standort gepflanzt werden. Ist es nämlich das ganze Jahr über zu kühl, droht die bearbeitete Fläche auszutrocknen. Und wie sieht es mit dem Boden aus? Der sollte am besten mit etwas sauer Erde vermischt werden, die einen pH-Wert von unter fünf aufweist. Komposterde  eignet sich dafür beispielsweise gut. Liegt der pH-Wert weit darüber, sollte noch Torf in die Erden eingearbeitet werden. Im Anschluss dann die Moorbeeterde verteilen, fertig ist die Grundlage für Ihr Heidebeet.

So pflegen Sie die Heidepflanzen richtig

Das Gute zuerst: Heidepflanzen brauchen nicht viel Pflege, Ihr Heidebeet verrichtet die meiste demnach ganz von allein. Damit Sie jedoch auch im nächsten Jahr Freude an Ihrem Beet haben, sollten Sie die verblühten Rispen entfernen. Dabei unbedingt darauf achten, dass nicht zu tief geschnitten wird, damit die Wunden von selbst wieder verheilen. Decken Sie die Pflanzfläche zudem von Zeit zu Zeit mit Rindenmulch ab, denn so wird das Aufkommen des unbeliebten Unkrauts im Keim erstickt.

Weitere Tipps, wie Sie Unkraut vernichten  können, erhalten Sie hier, im SAT. 1 Ratgeber.

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