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Herbstastern richtig pflegen

Herbstastern pflanzen und schneiden: So geht's

Während andere Blumen schon die Köpfe hängen lassen, beginnt mit Einbruch des Herbstes die Zeit der Herbstastern. Mit ihren vielen verschiedenen Farben und Formen lockern sie das kahler werdende Herbstbeet auf. Welche Sorten sich eignen, wie Sie diese pflanzen, schneiden und vermehren, erfahren Sie hier.

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Herbstastern: Die richtigen Sorten kaufen

Asternsorten gibt es viele – darunter die beliebte Glattblattaster, deren Blü...
Asternsorten gibt es viele – darunter die beliebte Glattblattaster, deren Blüten dauerhaft geöffnet sind. Andere Herbstastern hingegen schließen ihre Blüten nachts und wenn die Sonne nicht scheint. © LianeM - Fotolia

Astern sind nicht nur sehr beliebte Blumen für das Beet, sie eignen sich auch wunderbar als Balkonpflanzen . Alle Sorten, die der Herbstvariante zugeordnet sind, haben eine reiche Blüte, sind nicht giftig und kälteresistent. Die wichtigste Sorte für den heimischen Garten ist die Glattblattaster. Die Staude wächst bis zu 140 Zentimeter hoch und besticht durch eine dichte, permanent geöffnete Blüte. Dauerblau, Rosa Perle oder Karminkuppel sind besonders beliebt.

Aber auch Raublattastern wie Barr's Pink oder Herbstschnee sind wahre Hingucker. Sie haben ein breit gefächertes Farbspektrum und schließen ihre Blüten bei schlechtem Wetter sowie in der Nacht. Myrtenastern entwickeln viele kleine Blüten, die sich vor allem in den Farben Violett und Weiß präsentieren. Sie sind besonders resistent gegen Krankheiten und Schädlinge. Wer lange etwas von seinen Pflanzen haben möchte, entscheidet sich am besten für Sorten, die winterhart und mehrjährig sind. Die Blumen zu überwintern, ist also gar kein Problem.

Den richten Standort für die Pflanzen finden

Sonnig lieben es die meisten Herbstastern, wenngleich sie bei der Standortwah...
Sonnig lieben es die meisten Herbstastern, wenngleich sie bei der Standortwahl die Mittagssonne berücksichtigen sollten. Auf diese reagieren die Blumen nämlich empfindlich. © goldbany - Fotolia

Herbstastern brauchen spezielle Bedingungen, um ihre volle Blütenpracht zu entfalten. Die meisten Astern lieben Sonne. Da sie jedoch auf kühlere Tage spezialisiert sind, werden sie es Ihnen danken, wenn sie trotzdem von der Mittagssonne verschont bleiben – andernfalls trägt die Pflanze womöglich nur wenige Blüten und verliert diese schnell wieder. Einige wenige Sorten, wie etwa die Wildaster und die Blaue Waldaster, lieben hingegen halbschattige Plätze.

Möchten Sie Herbstastern pflanzen, haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie säen diese im Frühjahr aus oder aber Sie kaufen eine Jungpflanze im Topf und setzen diese in den Boden. Die Pflanzzeit ist dann aber eine andere: nämlich der Herbst. Tipp: Warten Sie auf keinen Fall zu lange, denn die Pflanzen brauchen Zeit, um sich mit ihren Wurzeln im Boden zu verankern.

Da die Pflanze zu den Herbstblühern zählt, können Sie sie im Frühjahr umpflanzen. Das hat oftmals nicht nur ästhetische Gründe – Herbstastern freuen sich auch über kleine Veränderungen.

Die richtige Pflege: Herbstastern gießen, schneiden und vermehren

Vor und während der Blüte brauchen Herbstastern viel Feuchtigkeit. Am besten gießen Sie sie früh morgens direkt am Stamm. Außerdem ist es sinnvoll, die Pflanze nach der Blüte zurückschneiden – der Rückschnitt verhindert eine zu starke Selbstaussaat. Schneiden Sie dafür alle Pflanzenteile ab, die sich im oberen Drittel des Gewächses befinden.

Einen Wermutstropfen bringen die hübschen Blumen leider mit sich: Herbstastern sind sehr beliebt bei Schnecken. Wie Sie Schnecken bekämpfen , verrät der SAT.1 Ratgeber aber ebenfalls.

Auch eine Vermehrung tut der Pflanze gut. Besonders das Teilen im Abstand von drei bis vier Jahren sorgt für eine starke Blütenausbildung. Möchten Sie die Pflanze hingegen mit Stecklingen vermehren, schneiden Sie einen etwa zehn Zentimeter langen Trieb an der Mutterpflanze ab und stecken Sie diesen in Anzuchterde. Schon nach kurzer Zeit haben Sie eine weitere bildschöne Herbstaster, die Ihren Garten ziert.

Fazit: Herbstastern bringen Farbe in den Garten – und das jedes Jahr aufs Neue, denn die meisten Sorten sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch winterhart und mehrjährig. Zu beachten gibt es in puncto Pflege dennoch ein paar Dinge: Schneiden Sie die Pflanzen zum Beispiel nach der Blüte regelmäßig zurück und gießen Sie sie möglichst nur morgens und dicht am Stamm.

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