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Herbststauden: Pflanzen für die goldene Jahreszeit

Herbststauden: Passende Sträucher für den Nach-Sommer

Geht es auf den Winter zu, können Sie in Sachen Beetbepflanzung langsam einpacken? Nicht doch, Herbststauden sind eine tolle Möglichkeit, den Sommer noch ein wenig zu verlängern. Welche Sträucher sich für den Garten im Herbst besonders eignen und wie Sie die Stauden pflanzen, erfahren Sie im SAT.1 Ratgeber.

Herbststauden
© Pixabay.com

Welche Stauden kaufen und pflanzen? Tipps und Bilder

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Wer bei Stauden und Pflanzen ohne Blüten denkt, braucht dringend ein wenig Nachhilfe, denn Astern, Sonnenblumen und Co. blühen vor allem im Herbst nur so um die Wette. © fotolia - Krawchzyk

Welche Herbststauden sich für Ihren Garten eignen, hängt von der jeweiligen Sorte sowie dem Standort ab – vom eigenen Geschmack ganz zu schweigen. Es gibt nämlich blühende Herbststauden, die gelb, lila oder pink aussehen, und solche ohne Blüten.

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Herbststauden sind aber nicht gleich Herbststauden - sowohl optisch als auch was die Standortansprüche angeht. Diese lila Herbstastern zum Beispiel mögen es eher schattig. © Caroline Schrader - Fotolia

In puncto Standort gilt: Etwas schattiger mögen es zum Beispiel Chrysantemen, Astern und Kreuzkraut. Anemonen, Sonnenblumen  und Purpurglöckchen hingegen zeigen sich in der Sonne von ihrer schönsten Seite. Sie bringen Ihr Beet im goldenen Herbst so richtig zum Strahlen. Von Winter keine Spur!

Wie Sie Herbststauden am besten pflanzen

Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für Herbststauden? Ganz klar: im Sommer. Damit die Pflanzen im Herbst in voller Pracht stehen, ist Anfang/Mitte Juni perfekt, um sie in die Erde zu bringen. Planen Sie dafür die Beetanordnung, bevor Sie mit dem Einpflanzen beginnen, denn hierbei gilt es einiges zu beachten. Um Ihre Sommerblüher  nicht zu verdecken, finden Herbststauden ihren Platz am besten im Hintergrund.

Achten Sie außerdem auf ausreichenden Abstand zwischen den einzelnen Herbststauden. Pflanzen Sie diese halb so weit voneinander entfernt, wie sie groß werden können. Davor aber nicht vergessen, den Boden etwas zu lockern und die Wurzeln der Pflanzen zu befeuchten. Nach dem Setzen die Pflanzen gut wässern, damit diese schnell wurzeln, und mit Kompost  und Langzeitdünger für eine ausreichende Nährstoffzugabe sorgen.

Ohne Pflege keine neuen Triebe

Wie fast alle Pflanzen brauchen auch Herbststauden etwas Pflege. Damit sich rund um die Stauden kein Unkraut bildet, sollten Sie diese mulchen. Hierfür zerhäckselte Zweige und Gras im gleichen Verhältnis in einer dünnen Schicht auf dem Boden verteilen. Außerdem wichtig: Damit sich neue Triebe an den Pflanzen bilden, müssen diese nach der Blüte bis kurz über dem Boden abgeschnitten werden. Übrigens können Sie die abgeschnittenen Strauchzweige wunderbar auch als Kompost für die Stauden verwenden.

Fazit: Herbststauden sorgen dafür, dass der Übergang vom Sommer zum Winter im Garten nicht allzu trist wird. Einpflanzen sollten Sie diese aber schon, bevor der Sommer vorbei ist, nämlich im Juni. Achten Sie außerdem auf genügend Abstand beim Pflanzen, ausreichend Wasser und Dünger.

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