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Die Umwelt richtig nutzen

Komposterde anlegen: Aus Abfall wird Dünger

Organischer Abfall wird entweder weggeschmissen oder Sie machen Dünger daraus. Beginnen sollten Sie beim Müll-Recycling mit der Komposterde. Anlegen können Sie diese in wenigen Schritten. Wie, das erfahren Sie hier, im SAT.1 Ratgeber. 

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Komposterde wann anlegen?

Laut Landwirtschaftskammer eignet sich der Frühherbst am besten zum Anlegen der Erde. Der einfache Grund: Zu dieser Jahreszeit können Sie das gesammelte Grünzeug aus dem Sommer zu einem offen liegenden Komposthaufen aufsetzen. Weitere Information zum richtigen Kompostieren verrät Ihnen der SAT.1 Ratgeber.

Was Sie für eine gesunde Komposterde brauchen

Für die notwendigen Mikroorganismen sollten Sie den Abfällen etwa drei Prozent fertigen Kompost beimischen. Hinzu kommen fünf Kilogramm Algen- oder Hüttenkalk sowie zehn Kilo Gesteinsmehl pro Kubikmeter. Dieses verringert die Bildung von unangenehmen Gerüchen. Zudem versorgt Gesteinsmehl die Komposterde mit wichtigen Mineralien wie Kalk.

Die richtige Temperatur

Um Krankheitskeime abzutöten, sollten die Haufen auf 50 bis 60 Grad erwärmt werden. Sobald die Temperatur im Mietkern abfällt, können Sie das Äußere nach innen schaufeln. Anschließend wird die Komposterde mit Stroh, Lochfolie oder Pflanzen bedeckt. Hier eignen sich Kapuzinerkresse oder Kürbisse, die Sie direkt in den Kompost säen können, wunderbar. Wie lange es dauert, bis Sie die Früchte Ihrer Arbeit sehen können? Etwa sechs Monate, dann ist der Kompost als Dünger verwendbar. Nach weiteren 18 Monaten wird daraus fruchtbare Gartenerde.

Woher den Kompost gewinnen?

Die Antwort darauf ist einfach: Aus kompostierbaren Abfällen aus Haus und Garten. Abfälle sind jedoch nicht gleich Abfälle, reagiert die Komposterde doch insbesondere auf industriell hergestellte Lebensmittel sehr sensibel. Daher zwei Tipps: Verwenden Sie nur unbehandelte Rohprodukte. Die Komposterde verträgt sich zum Beispiel sehr gut mit Salat oder Kartoffelschalen. Abzuraten ist hingegen von Bananen und Zitrusfrüchten, die schnell verrotten. Des Weiteren sollten Sie auf keinen Fall Unkräuter zu den Samenständen geben, denn sonst verteilt sich die unbeliebte Pflanze später im gesamten Garten. Wie Sie Unkraut vernichten können, verrät Ihnen der SAT. 1 Ratgeber.

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