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Rein in die warme Stube

Margeriten überwintern: Tipps für Garten und Balkon

Sie sind pflegeleicht und blühfreudig – und das macht sie zu einen der beliebtesten Gartenpflanzen. Wenn Sie Ihre Margeriten überwintern, haben Sie auch in der nächsten Saison Freude an ihren weiß-gelben Blüten. Zahlreiche Tipps erhalten Sie hier, im SAT.1 Ratgeber.

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© pixabay.com

Margeriten überwintern: Vorbereitungen

Bereiten Sie die Pflanzen ab Ende August, Anfang September auf diesen Wechsel vor. Stellen Sie das Düngen ein – bis zum ersten Frost können die Triebe so ausreifen. Erst kurz vor dem Umzug ins Winterquartier setzen Sie die Schere an. Aber bitte nicht zu viel abschneiden, denn mit einem Radikalschnitt sollten Sie bis zum nächsten Frühjahr warten.

Putzen Sie die Pflanzen vielmehr gründlich aus, denn alle vertrockneten Blätter, Pflanzteile und Samenstände entziehen der Blume Energie. Ebenfalls wichtig: Nehmen Sie die Stauden noch einmal gründlich unter die Lupe: Sind sie von Schädlingen befallen, beseitigen Sie alle betroffenen Bereiche, bevor Sie Ihre Margeriten überwintern.

Was brauchen die Pflanzen?

Möchten Sie Ihre Margeriten überwintern, suchen Sie nach einem geeigneten Standort. Balkon oder Terrasse sind nicht geeignet – Frost verträgt die Staude nämlich gar nicht gut. Einige winterharte Arten können im Garten bleiben, die meisten möchten jedoch lieber an einen wärmeren Standort gesetzt werden. Doch auch für den Winterschlaf müssen einige Bedingungen erfüllt werden.

Margeriten brauchen Licht: Keller ohne Fenster, Garagen oder Dachböden sind also vollkommen ungeeignet. Doch auch das Wohnzimmer oder die Fensterbank sind nicht optimal, denn hier ist es oft zu warm. Ideal ist eine Temperatur zwischen fünf und zwölf Grad. Haben Sie also einen lichtdurchfluteten Kellerraum oder ein nicht beheiztes Schlafzimmer, können dort die Margeriten ihr Winterquartier aufschlagen.

Mit der richtigen Pflege Margeriten überwintern

Auch in der kalten Jahreszeit wollen die Pflanzen gut versorgt werden. Halten Sie die Staude jedoch so lange trocken, bis sie ihr komplettes Laub abgeworfen hat. Entfernen Sie die Blätter, damit es nicht zu Fäulnis kommt. Pflegen müssen Sie sie nur minimal – es reicht, wenn Sie ihr alle zwei Wochen oder einmal im Monat einen kleinen Schuss Wasser zur Verfügung stellen, damit die Wurzelknolle nicht komplett austrocknet.

Zeichnet sich langsam ein Ende des Winters ab, gewöhnen Sie die Pflanze vorsichtig an mildere Temperaturen. Ab März stellen Sie sie an einen wärmeren und helleren Ort ohne direkte Sonne. Gießen Sie nun vermehrt und beginnen Sie die Pflanze zu düngen. Aber seien Sie vorsichtig! Starten Sie von null auf hundert, treibt die Margerite zu schnell aus. Den Weg ins Freie können Sie schließlich Mitte Mai antreten, wenn die Eisheiligen vorüber sind.

Sie möchten wissen, was Sie bei der Gartenarbeit im Mai sonst noch erwartet? Der SAT.1 Ratgeber verrät's Ihnen.

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