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Miniteich anlegen: Naturverbunden, platzsparend & schön

Man muss kein Gartenbesitzer sein, um sich an einem Teich mit Seerosen und glitzerndem Wasser zu erfreuen. Wer einen Miniteich anlegen möchte, braucht nur ein Fass oder einen großen Kübel. So etwas findet selbst auf der kleinsten Terrasse oder auf dem Balkon Platz und kann ohne großen Aufwand ganz einfach selbst bestückt werden. Der SAT.1 Ratgeber zeigt, wie's geht.

22.10.2012 00:00 | 7:37 Min |

Gartenteich im Miniformat 

Kein Platz, um einen großen Gartenteich anzulegen ? Macht nichts, denn bei der Gartengestaltung gilt schließlich nicht: je größer, desto besser. Klein, aber oho ist zum Beispiel ein Miniteich. Der Vorteil: Ob altes Weinfass, Zinkwanne, Kübel oder Pflanztrog, für einen Gartenteich im Kleinformat eignet sich nahezu jeder Behälter. Sie haben noch ein passendes Gefäß im Keller? Perfekt! Wenn nicht, einfach im Gartenfach- oder Baumarkt vorbeischauen – dort findet sich etwas Passendes. Einzige Bedingung: Wasserdicht sollte er sein. Ist das Gefäß es nicht, kann es mit Teichfolie ausgekleidet werden.

Tipp vom Experten: Füllen Sie, damit Sie genau wissen, wo Sie die Folie abschneiden müssen, den Behälter mit Wasser. Das Wasser drückt die Folie an die Wände – so können Sie die überstehenden Kanten ganz leicht mit einem Teppichmesser wegschneiden. Möchten Sie einen Miniteich anlegen, ist der richtige Standort eine genaue Überlegung wert. Am besten eignet sich ein halbschattiges Plätzchen. Hier bekommen die Pflanzen genug Licht zum Wachsen, ohne dass das Wasser zu warm wird und sich Algen breitmachen können.

Mobile Wasserstelle

Damit Sie den Mini-Gartenteich auch mal umstellen können und nicht immer Hilfe beim Verrücken brauchen, sind Räder an der Unterseite des Fasses besonders praktisch. Denn ähnlich wie bei einem Aquarium ist der Behälter kaum mehr zu tragen, wenn er erst einmal mit Wasser gefüllt ist.

Miniteich anlegen: Die richtigen Wasserpflanzen

Wasserpflanzen machen den wesentlichen Bestandteil des kleinen Gartenteiches aus. Zum Bepflanzen perfekt geeignet sind Seerosen, Weiderich und Pfennigkraut, da sie frostresistent sind und im Winter ohne Weiteres draußen bleiben können. Für eine optimale Wasserqualität sorgen Schwimmpflanzen wie die Wasserhyazinthe und das Tausendblatt. Sie sind nicht nur prima Sauerstofflieferanten, sondern binden zudem überschüssige Nährstoffe und verhindern so, dass das Wasser im Teich umkippt.

Bevor die Wasserpflanzen jedoch in das Fass kommen, werden sie in Pflanzkörbe gesetzt, die mit weißen Kieselsteinen beschwert wird. Die weißen Steine zaubern eine tolle Wasserfarbe und halten den Pflanztopf am Boden.

Richtige Pflanze, richtige Höhe

Berücksichtigen Sie beim Hineinsetzen der Wasserpflanzen in den kleinen Gartenteich die unterschiedlichen Pflanzhöhen, rät der Gartenexperte. Während die Seerose auf dem Grund des Fasses stehen kann, fühlt sich der Weiderich zehn Zentimeter unter der Wasseroberfläche am wohlsten. Mit Betonplatten oder Ziegelsteinen lassen sich die individuellen Pflanzhöhen aber ganz leicht erreichen. Außerdem gilt: vorne kleine Pflanzen, hinten große. So bekommen Sie all Ihre grünen Lieblinge zu Gesicht.

Miniteich anlegen – im Grunde geschafft. Alle, die mehr wollen, können im neuen Gartenteich noch optisches Highlight setzen: eine Unterwasserbeleuchtung, die sich ganz einfach mit einem Draht am Fass befestigen lässt und am Abend tolle Lichteffekte zaubert. Diese müssen Sie im Herbst, vor dem ersten Frost, jedoch entfernen, da sie durch die Kälte kaputt gehen können.

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