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Rasenmähertraktor kaufen: Tipps und Empfehlungen

Sie haben einen großen Garten und möchten nicht mit einem Standardmäher stundenlang Ihr Grün stutzen? Mit einem Rasenmähertraktor können Sie die Gartenarbeit bequem erledigen. Welche unterschiedlichen Modelle es gibt und was Sie beim Kauf beachten sollten, erfahren Sie hier, im SAT.1 Ratgeber.

Rasenmähertraktor
© Pixabay.com

Was ist ein Rasenmähertraktor?

Ein Rasenmähertraktor ist ein kleiner Trecker mit den Funktionen eines Rasenmähers. Er wird wie ein Auto gefahren – mühsames Schieben und Ziehen bei der Rasenpflege  gehören mit diesem Gerät also der Vergangenheit an. Geeignet ist der Mini-Traktor vor allem für große Grünflächen wie Parks, Golfplätze, Hofanlagen und Bauerngärten. Wer ein großes Grundstück hat, muss also am Wochenende nicht einen halben Tag mit Mähen verbringen oder einen Gärtner engagieren, sondern kann sich gemütlich auf den Trecker setzen und die Gartenarbeit ganz entspannt und schnell erledigen.

Tipps für den Kauf

Großes Grundstück ist jedoch nicht gleich großes Grundstück. Denn ob 500 oder 1.000 Quadratmeter ist ein Unterschied – auch für den Kauf eines Mähtraktors. Hier wird zwischen drei Kategorien unterschieden: Aufsitzmäher, Frontmäher und großer Mähertraktor. Ganz wichtig, bevor Sie sich für ein Modell entscheiden: Informieren Sie sich nicht nur über die jeweiligen Ausführungen, sondern auch über die Leistungen der einzelnen Modelle, denn auch hier gibt es große Unterschiede. Antrieb, Möglichkeit des Grasauffangens und Zubehör sind nicht bei jedem Gerät gleich, daher lohnt sich ein Vergleich vorab.

Für wen eignet sich welche Ausführung?

In die erste Kategorie fallen Traktoren, die für eine Fläche von 400 bis knapp 800 Quadratmetern geeignet sind. Hierbei handelt es sich um sogenannte Aufsitzmäher . Mit diesen wird unter dem Gerät gemäht – ähnlich wie bei einem Handrasenmäher. Das macht die Handhabung und intuitive Bedienbarkeit einfacher.

Der Frontmäher hingegen mäht vorn. Auch hier sitzen Sie bequem on top, doch erfordern Fahren und Rangieren etwas mehr Übung. Für Grundstücke mit Winkeln oder engen Bereichen ist dieses Modell allerdings besser geeignet.

In Kategorie drei fallen große Rasenmähertraktoren, die für Grünflächen ab 800 Quadratmeter optimal sind. Sie mähen – wie beim Aufsitzmäher – unterm Gerät, sind aber wesentlich größer. Einige Modelle verfügen sogar über eine Beleuchtung.

Antrieb und Grasauffangbehälter

Wer sich bereits für eine Ausführung entschieden hat, muss nun noch wählen zwischen Akku und Benzin. Vorteil eines Benziners: Er ist besonders leistungsfähig und hält länger durch als ein Gerät mit Batterie. Allerdings ist er auch wesentlich lauter. Sonntags Rasenmähen geht damit also nicht. Machen Sie diese Entscheidung am besten auch von Ihrer Umgebung und der Empfindlichkeit der Nachbarn abhängig.

Zweiter wichtiger Punkt: Die Art, wie das Gras beim Mähen aufgefangen wird. Möchten Sie hinterher nicht alles von Hand zusammenkehren, ist ein Auffangkorb wichtig. Der ist am Heck angebracht und kann zum Beispiel per Hebel entleert werden. Das hat den Vorteil, dass Sie während des Mähens nicht aufstehen müssen. Andere Modelle haben einen Korb, der abgenommen und manuell geleert werden muss. Für welche Variante Sie sich entscheiden, ist als eine Frage des Komforts.

Das passende Zubehör

Grasauffangbehälter und Antrieb sind Pflicht, doch gibt es für den Rasenmähertraktor noch einiges an Zubehör, das kein Muss, aber praktisch ist, zum Beispiel Anhänger und Walzen. Ob eine Anschaffung sinnvoll ist, hängt natürlich in erster Linie davon ab, ob Sie mit dem Rasentraktor mehr als Mähen wollen – beispielsweise schwere Gegenstände transportieren oder Rasen säen und glattwalzen.

In jedem Falle eine Überlegung wert ist aber ein Rasenmähertraktor mit Schneeschild. Denn so können Sie im Winter Fußwege, Einfahrten und Co. bequem von Schnee befreien und müssen nicht die Schneeschaufel rausholen.

Rasenmähertraktor kaufen: neu oder gebraucht?

Wer einen neuen Rasentraktor kaufen will, muss tief in die Tasche kaufen, denn unter 1.000 Euro geht hier meist nichts. Dabei gilt grundsätzlich: Je größer das Gerät und je umfangreicher die Ausstattung, desto höher die Kosten. Einfache Aufsitzmäher gibt’s mitunter schon für 900 Euro, große Rasenmähertraktoren können hingegen mehrere tausend Euro kosten – definitiv keine Anschaffung, über die Sie spontan entscheiden sollten.

Wem das zu teuer ist, der kann natürlich auch einen Rasenmähertraktor gebraucht kaufen. Im Internet finden Sie jede Menge Portale mit entsprechenden Anzeigen. Modelle, die noch Garantie haben, sind natürlich besonders empfehlenswert. Wenn nicht, sollten Sie aber unbedingt darauf achten, dass die technische Funktionalität gewährleistet ist. Und vielleicht dürfen Sie ja sogar mal Probe fahren, bevor Sie einen Mäher kaufen. Hat das Gerät den Test bestanden, können Sie über den Preis sicher noch ein wenig verhandeln.

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