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Rhododendron pflanzen, pflegen und düngen: Tipps

Sie möchten einen Rhododendron pflanzen, wissen aber nicht, was Sie dabei beachten müssen? Der richtige Standort ist entscheidend. Worauf es außerdem ankommt und wie Sie den blütenreichen Blickfang im Garten pflegen, verrät der SAT.1 Ratgeber.

07.12.2012 17:15 | 5:03 Min |

Rhododendron pflanzen, aber bitte im Halbschatten

Bevor Sie Rhododendron pflanzen, sollten Sie erst einmal den richtigen Standort für ihn bestimmen. Als Waldpflanze aus der Familie der Heidekrautgewächse liebt es der Rhododendron halbschattig, sprich ohne direkte Sonneneinstrahlung zur Mittagszeit. Ist der Platz hingegen zu schattig, bilden sich weniger Blüten aus. Am besten pflanzen Sie den Rhododendron daher neben eine Waldkiefer, die lichten Schatten wirft. Der Boden sollte zudem möglichst sandig, humusreich und kalkfrei sein. Eine Ausnahme bilden die Yakushimanum-Hybriden, die auch direkte Sonne vertragen, unter den Rhododendron-Sorten aber ein Einzelfall sind.

Wer nicht sicher ist, ob der Boden den optimalen Säuregehalt für den Rhododendron bereithält, kann dies mit einer Bodenanalyse überprüfen. Gut dafür geeignet sind Schnelltests, die im Gartencenter erhältlich sind. Ein pH-Wert zwischen vier und fünf ist für Rhododendren optimal. Weicht der Wert stark nach oben oder nach unten ab, sollte die Erde gegen eine spezielle Rhododendronerde ausgetauscht werden.

Beste Voraussetzung zum Gedeihen: Rhododendronerde

Wer Rhododendron pflanzen möchte, sollte das im Herbst – Anfang September bis Mitte November – oder im Frühjahr – Anfang März bis Mitte Mai – tun. Zum Pflanzen eignet sich eine spezielle Rhododendronerde, die dem Zierstrauch den idealen Boden zum Wachsen und Gedeihen bietet, am besten. Achten Sie darauf, dass das Loch, in das Sie den Rhododendron pflanzen, etwa einen halben Meter tief und eineinhalb Meter breit ist.

Damit der Säuregehalt des Bodens konstant bleibt und nicht etwa durch Gießwasser ausgewaschen wird, ist es ratsam, unter der Rhododendronerde eine Folie auszulegen. Die trennt die saure Rhododendronerde vom Mutterboden und verhindert zudem, dass sich benachbarte Pflanzen breit- und den feinen Rhododendronwurzeln Konkurrenz machen.

Tipp: Nicht zu tief pflanzen und ab und zu düngen

Drücken Sie die Erde nach dem Einsetzen der Pflanze behutsam an – der obere Teil des Wurzelballens sollte dabei nicht mit Erde bedeckt sein, sondern ein bis zwei Zentimeter aus der Erde herausragen. Das ist wichtig, damit die Wurzeln durch mangelnden Sauerstoff nicht absterben.

Ansonsten gilt bei der Rhododendron-Pflege: Achten Sie auf ausreichend Bodenfeuchtigkeit und düngen Sie den Rhododendron gelegentlich mit etwas Hornspäne im Wurzelbereich. Last, but not least noch ein paar Zentimeter Rindenmulch auf den Pflanzen verteilen, um sie vor großen Temperaturschwankungen und vor dem Austrocknen zu schützen. Beachten Sie alle Pflanz- und Pflegehinweise, erstrahlt der Zierstrauch jeden Frühling aufs Neue in voller Blütenpracht.

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